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Legende: Audio Zürcher Kriminalstatistik 2018 abspielen. Laufzeit 03:06 Minuten.
03:06 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 25.03.2019.
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Zürcher Kriminalstatistik Immer mehr Jugendliche verschicken illegale Pornos per Handy

Die Anzahl Delikte bleibt auch 2018 stabil. Aber die Delikte verändern sich.

Die Anzahl Delikte bleibt im Kanton Zürich seit Jahren stabil. Aber sie verändern sich, wie die Kriminalstatistik 2018 zeigt. Immer mehr verlagern sich Delikte ins Internet. Und immer häufiger sind auch Jugendliche betroffen.

Viele Jugendliche laden mit ihren Smartphones illegale Pornos ins Internet – oder verbreiten diese. So ist ein Viertel der Beschuldigten im Bereich der illegalen Pornografie jugendlich.

Medienkompetenz schützt vor Strafe

Im Netz kursieren viele Bilder oder Videos, deren Problematik sich die Jugendliche nicht bewusst sind. Sie verstehe die jugendliche Neugier darauf, sagt Christiane Lentjes, Chefin der Zürcher Kriminalpolizei, «aber es macht mir Sorgen, wenn sich Kinder nötigen oder gegenseitig erpressen, intime Bilder von sich zu verschicken.»

So könnten Bilder ins Internet gelangen, die dort dann vielleicht für immer bleiben, sagt Lentjes. Noch seien das Einzelfälle, aber Prävention und Vermittlung von Medienkompetenz seien enorm wichtig.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    Zu beachten ist, dass wenn unter 16-jährige Nacktfotos von sich machen, dies illegal ist und diese erscheinen auch in dieser Statistik. Zwei verliebte 15-jährige können, wenn sie sich beim gegenseitigen Zusenden von heissen Bildern z.B. mal vertippen und letztlich ein Bild bei der Polizei landet, in dieser Statistik auch auftauchen. Ziemlich fraglich. Aber im schweizer Sexualstrafrecht ist sehr viel sehr fraglich.
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