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Zürich Schaffhausen Zürcher Labitzke-Areal muss wohl geräumt werden

Am 3. Januar haben 30 Mieter des Labitzke-Areals ihre Schlüssel abgegeben. Denn die Mobimo will auf dem Areal Wohnungen errichten. Doch die Labitzke-Besetzer haben weitere Gebäude besetzt und wollen sich nicht vertreiben lassen. Alles deutet auf eine gewaltsame Räumung hin.

Zwei Gebäude, dazwischen ein Banner mit der Aufschrift "wir bleiben farbig"
Legende: Will sich nicht vertreiben lassen: Die Gruppe «wirbleibenfarbig» auf dem Labitzke-Areal. SRF

«In der Nacht auf den 3. Januar wurden zwei Fabrikgebäude auf dem Labitzke-Areal vor ihrer vorzeitigen Zerstörung gerettet. Wir haben sie besetzt», schreiben die Besetzer in ihrer Mitteilung. Sie werfen der Mobimo AG «Abriss auf Vorrat» vor.

Räumung ja, Ultimatum nein

Die Mobimo will auf dem Labitzke-Areal Wohnungen bauen. Die Abbrissbewilligung liegt vor, jedoch noch keine Baubewilligung. «Da es auf dem Areal viele Altlasten und Schadstoffe hat, benötigen wir für den Abbruch zehn Monate», wehrt sich die Mobimo gegen den Vorwurf der Besetzer. Sie will den Auszug deshalb wenn nötig mit Polizeigewalt durchsetzen.

«Da wir mit dem Abbruch fortfahren müssen, werden wir die Besetzung auf diesem Teil polizeilich räumen lassen», schreibt die Mobimo auf Anfrage des «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Wann genau geräumt wird, überlasse man der Polizei. Dass man den Besetzern ein Ultimatum bis Montag gestellt habe, stimme nicht.

«Für eine Räumung braucht es eine Anzeige und eine Abbruchbewilligung», erklärt Brigitte Vogt, Sprecherin der Stadtpolizei Zürich, das weitere Vorgehen. Dann stellt die Polizei den Besetzern ein Ultimatum. «Danach wird geräumt.» Meist seien die Besetzer dann allerdings schon ausgezogen.

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