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Legende: Video Direktionsverteilung im Zürcher Regierungsrat abspielen. Laufzeit 03:31 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 06.05.2019.
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Zürcher Regierungsrat Zürich erhält einen grünen Umweltminister

  • Martin Neukom (Grüne) erhält die Baudirektion. Er steht also seiner Wunschdirektion vor.
  • Natalie Rickli (SVP) wird neue Vorsteherin der Gesundheitsdirektion. Sie hatte sich diese Aufgabe ebenfalls gewünscht.
  • Die bisherigen Regierungsräte behalten ihre Direktionen. Es gibt keine Rochade. Carmen Walker-Späh (FDP) wird die neue Regierungspräsidentin.
  • Damit ist klar, wer für was verantwortlich ist im Kanton Zürich in den nächsten vier Jahren. Die neue Legislatur startet heute.

Am Montagmorgen tagte das Zürcher Parlament erstmals in neuer Besetzung und wählte Dieter Kläy (FDP) mit einem Glanzresultat (174 von 175 Stimmen) zum neuen Kantonsratspräsidenten. Zudem verteilten die Regierungsräte die Direktionen untereinander. Nach kurzer, geheimer Sitzung war klar: Die beiden Neuen erhalten ihre Wunschdirektionen: Natalie Rickli (SVP) wird Gesundheitsdirektorin, Martin Neukom (Grüne) Baudirektor.

Diese Verteilung freut ihre Parteien. «Die Baudirektion ist ein Schlüsseldepartement für den Klima- und Umweltschutz», teilen die Grünen des Kantons Zürich mit. Ähnlich klingt es bei SP-Fraktionspräsident Markus Späth: «Alles andere wäre ein Affront gewesen.» Und SVP-Fraktionspräsident Martin Hübscher sagt im Tages-Anzeiger, Natalie Rickli sei «zufrieden», sie wolle in der Gesundheitsdirektion Allianzen mit FDP und GLP schmieden.

regierungsräte in einem hangar
Legende: Das offizielle Regierungsfoto 2019: Die Zürcher Regierungsräte und die Staatsschreiberin in einem alten Hangar, der bald neu genutzt wird als Teil des Innovationsparks in Dübendorf. zvg

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19 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Jetzt haben die Grünen die Gelegenheit zu zeigen, dass sie wirklich grün und umweltbewusst sind. Hochhäuser wie in China zu bauen und die Menschen übereinander zu stapeln, statt in der Natur leben zu lassen, würde Ihnen einen sofortigen Vertrauensverlust des Volkes bringen. Jetzt können sie sich nicht mehr hinter Protest-Sprüchen verstecken. Ich wünschte sie wären grün, umweltschützerisch, für strickte schonende Tierhaltung und Landwirtschaft, und für den Bevölkerunsabbau +deshalb für Baustopp.
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    1. Antwort von Peter Singer (P.S.)
      Hochhäuser sind sehr umweltfreundlich, denn sie verhindern Zersiedelung. Wenn mehr Menschen direkt in der Stadt leben können, dann sinken nicht nur die Mietpreise, auch die Arbeitswege werden kürzer (Weniger CO2). Hochhauswohnungen sind übrigens sehr beliebt, sehen Sie sich nur mal die Wartelisten an.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (jolanda)
      All das und noch viele andere Zwangsvorschriften werden die Grünen nun mit ihrem "grünen" Regierungsrat Neukom versuchen durchzuzwängen! Nur, in einer Exekutive wird am Schluss eine Mehrheit zu jedem Geschäft bestimmen! Die vorhandenen bürgerlich denkenden Mitregierungs-Mitglieder müssen sich aber in der kommenden Legislatur "warm anziehen" und zusammenhalten, sonst wird der wichtigste Wirtschaftskanton Zürich bald zum durchschnittlichen Teil im Land, in dem nur noch Verbote und Zwänge befehlen!
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    3. Antwort von Jürg Brauchli (Rondra)
      @Singer: Und deshalb aus der ganzen Schweiz sofort eine einzige Hochhaussiedlung machen. Und die Kosten sinken schon deshalb, weil Sand u. Kies für Beton u. Zement immer rarer werden, was natürlich eine Preissenkung zur Folge hat. Tolle Idee, gratuliere, einfach mit dem Makel, zuwenig weit gedacht.
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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    SRF und wer ist nun Baudirektor, dieser Posten wurde doch frei in den Ämter?Oder wird nun der Titel gewechselt, da ein grüner dieses Amt inne hat, zum Umweltminister?
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  • Kommentar von Jürg Brauchli (Rondra)
    Da bin ich nun gewaltig gespannt, was der neue grüne Regierungsrat zustande bringt. Und ob es Frau Rickli schafft, im Gesundheitswesen Nägel einzuschlagen, d.h. Kosten und unsinnige Leistungen runterzufahren.
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    1. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Und welche Leistungen sind ihrer Ansicht nach unsinnig?
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    2. Antwort von Max Wyss (Pdfguru)
      Da das Gesundheitswesen zum grössten Teil auf eidgenössischer Ebene geregelt ist, hat ein kantonaler Gesundheitsdirektor nicht so sehr viel Macht. Insbesondere hat er direkt keinen Einfluss auf den Leistungskatalog (indirekt, in einem gewissen Rahmen, via Gesundheitsdirektorenkonferenz).

      Übrigens, warum nennen Sie Frau Rickli (SVP) persönlich, aber Herrn Neukom nicht???
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    3. Antwort von Jürg Brauchli (Rondra)
      @Wyss: Aha, so wie Sie schreiben, bräuchten wir also gar keine Gesundheitsvorsteherin?
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