Zürcher Spitäler haben ihre Kosten im Griff

Die Zürcher Spitäler arbeiten weitgehend effizient. Zu diesem Schluss kommt die Gesundheitsdirektion. Am günstigsten arbeitet das Kleinspital Adus Medica in Dielsdorf. Am teuersten ist die Klinik Susenberg in der Stadt Zürich.

Eine Ärztin kontrolliert Röntgenbilder. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Durchleuchtet werden an den Spitälern nicht nur die Patienten, sondern auch die Kosten. Keystone

Die Analyse der Gesundheitsdirektion zeigt, dass die Fallkosten an den Zürcher Spitälern stabil geblieben sind. Es gibt aber deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Spitälern: Ein sogenannter Normfall kam im Kleinspital Adus Medica auf 8155 Franken zu stehen. Die gleiche Behandlung kostete in der Stadtzürcher Klinik Susenberg hingegen 12'742 Franken. Durchschnittlich bei den Kosten ist das Spital Bülach, wo ein Normpatient 9400 Franken kostet. Das zeige, dass der Regierungsrat mit seiner Fallpauschale von 9480 Franken nicht schlecht liege.

Hansjörg Lehmann, Leiter bei der Zürcher Gesundheitsversorgung, erklärt die Bandbreite im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» unter anderem mit «unterschiedlichen Betriebskulturen». Spitäler, die weit über der Fallpauschalen liegen, «müssen sich aber schon überlegen, ob sie sich nicht neu ausrichten wollen», so Lehmann. Für die Klinik Susenberg würde das heissen: Konzentration auf den bisher wichtigsten Bereich; die Rehabilitation.