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Zürich Schaffhausen Zürcher und Schaffhauser Spitäler befürchten Fachkräftemangel

In vielen Spitälern und Pflegeheimen stammt fast die Hälfte des Personals aus dem Ausland. Der Pflegebereich dürfte das Ja zu der Masseinwanderungs-Initiative deshalb in besonderem Mass spüren.

Eine Altersheimbewohnerin wird von einer Pflegefachfrau betreut.
Legende: Schweizer Spitäler und Pflegeheime sind auf ausländisches Personal angewiesen. Keystone

In den letzten Jahren sei es immer schwieriger geworden, Pflegepersonal zu finden, sagt der stellvertretende Direktor des Waid-Spitals Hans-Peter Gerber. «Die Masseneinwanderungs-Initiative könnte dies verstärken.» So wie Gerber reagieren die meisten Spital-Verantwortlichen in der Region. Dies zeigt eine Umfrage des «Regionaljournals Zürich Schaffhausen.» Alle sind sich aber auch einig, dass nun erst einmal abgewartet werden müsse.

Deutliche Worte findet die Präsidentin des Berufsverbandes der Pflegerinnen und Pfleger in Zürich, Schaffhausen und Glarus, Regina Soder: «Für unsere ausländischen Kolleginnen und Kollegen ist das Abstimmungsresultat ein Schlag ins Gesicht.» Man müsse sich vor Augen halten, dass ganze Abteilungen nicht mehr funktionsfähig wären ohne sie.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Kunz, 8572 Berg
    Ich arbeite selber seit mehr als 20 Jahre in der Pflege. Und nun muss ich halt fragen, warum haben denn die in Zürich Mühe mit Pflegepersonal zu finden. Sind da vielleicht nicht die schlechten Arbeitsklimas in den einzelnen Spitäler, für dieses Problem zuständig. Denn unterdessen hat es sich beim Pflegepersonal herumgesprochen, wo es gute Arbeitsverhältnisse gibt. Und da zählen einzelne Spitäler, Heime, Spitexorganisationen aus dem Kanton Zürich nicht dazu.Es gibt Orte, die haben keine Probleme.
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  • Kommentar von S. Meier, Adliswil
    Sie sollen mehr Junge hier ansässige ausbilden.
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  • Kommentar von Beat Gurzeler, 8405 Winterthur
    Wenn ich die letzten Jahrzehnte durchdenke hat es schon mehrmals das Ende des Gesundheitswesen in der Schweiz angekündigt worden, ist es auch passiert eben nicht. Das es zu Veränderungen vorkommen werden ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Wenn ich das hier bekannt gebe trifft das sogar persönlich auf meine Person in Bezug auf die Sozialversicherungen, also müssen wir alle den Gürtel enger schnallen, alles klar.
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