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Grüner Baudirektor will grünere Heizungen
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 12.12.2019.
abspielen. Laufzeit 02:12 Minuten.
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Zürich bekämpft Klimawandel Grüner Baudirektor will grünere Heizungen

Das Heizen von Häusern sorgt für viel CO2. Regierungsrat Martin Neukom will das ändern: Er stellt 33 Millionen Franken bereit für klimaneutrale Heizungen und besser isolierte Häuser.

Der grüne Baudirektor Martin Neukom will mehr Geld für den Klimaschutz ausgeben: Er beantragt dem Kantonsrat einen Rahmenkredit von 33 Millionen Franken für die Jahre 2020 bis 2023. Mit dem Geld sollen Anreize für Hausbesitzer geschaffen werden, damit sie ihr Gebäude klimafreundlicher machen.

Das heisst: Wer seine Fassade isoliert, neue Fenster einbaut oder auf eine moderne Wärmepumpe setzt, erhält dafür finanzielle Unterstützung. Welche Massnahmen genau mit wie viel Geld gefördert werden, ist noch nicht genau definiert. Die Baudirektion will zuerst das Ja des Parlaments abwarten, bevor sie konkret wird.

Im Vordergrund stehen gemäss Mitteilung vom Donnerstag aber der Ersatz von Öl- und Gasheizungen, etwa durch Wärmepumpen oder moderne Holzheizungen. «Bei den Gebäuden hat der Kanton grossen Handlungsspielraum für einen besseren Klimaschutz», sagt Martin Neukom.

Gut 40 Prozent der gesamten CO2-Emissionen entstehen durch Gebäude, weil Heizungswärme und Warmwasser noch oft mit Erdöl und Erdgas erzeugt werden.

Und der Bund hilft mit

Auch der Bund beteiligt sich an den Anreizen für Hauseigentümer. Sein Anteil ist einerseits an die Einwohnerzahl gekoppelt. Andererseits erhöht er seine Unterstützung, je mehr ein Kanton selber für solche Förderprogramme ausgibt.

Sagt der Kantonsrat Ja zu den 33 Millionen Franken, stehen für die kommenden vier Jahre insgesamt 180 Millionen Franken für Zürcher Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer bereit. Spätestens im Sommer sollte das Parlament entschieden haben. Dank der aktuellen Mehrheitsverhältnisse hofft Baudirektor Martin Neukom, dass der Rahmenkredit durchkommt.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Mike Steiner  (M. Steiner)
    Diese Anreize kenne ich als Besitzer eines alten (!) Hauses schon: Fördergelder gibt's nur bei energetischen Top-Ergebnissen, welche bei alter Bausubstanz oft gar nicht umsetzbar ist. Und Planungsauflagen mit Zeitverzögerungen. Ansonsten geht man leer aus. Profitieren tun somit die grossen Immobilienhaie und Wohnbaugenossenschaften. Private Hasubesitzer/-vermieter schauen in die Röhre. Völliger Chabis.
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  • Kommentar von Michael Ogi  (TheDoctor)
    Zürich hat Martin Neukom gewählt und sein Vorschlag zeigt, dass Zürich damit einen ausgesprochen kompetenten Regierungsrat erhalten hat. Endlich geht etwas. Und das in diese Richtung, die am meisten bringen wird. Weiter so!
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  • Kommentar von Felix Bosshardt  (fbosshardt)
    Wie ist das nebst den Kosten mit dem Nutzen? CO2-Reduktion reicht mir als Grund bei weitem nicht, wenn schon muss solches Geld mit maximaler Wirkung ausgegeben werden und nicht einfach "weil es für das Klima ist". Es gibt ja ein Preis für eine Tonnen CO2, da wäre doch ein Ansatz für eine Antwort.
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