Zürich geht gegen «Wildwuchs» bei Weihnachtsmärkten vor

In der Stadt Zürich sind in den letzten Jahren laufend neue Weihnachtsmärkte entstanden. Die Direktion für Stadtentwicklung ortet einen «Wildwuchs» und feilt nun an einer Markt-Strategie.

Weihnachtsmarkt in der Halle des Hauptbahnhofes Zürich. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Weihnachtsmarkt im Hauptbahnhof ist Zürichs grösster, aber längst nicht einziger «Christkindlimärt». Keystone

Bereits fünf grosse Weihnachtsmärkte gibt es in diesem Jahr in der Zürcher Innenstadt: im Hauptbahnhof, im Niederdorf, auf dem Werdmühle- und dem Sechseläutenplatz und seit diesem Jahr neu auch noch an der Europaallee.

Geht es nach der Direktion für Stadtentwicklung soll zudem auf dem Münsterhof, sobald dieser autofrei wird, ein weiterer Markt entstehen. Aufgrund dieses «Wildwuchses» arbeitet die Direktion derzeit an einer einheitlichen «Weihnachtsmarkt-Strategie».

Fünf Experten aus Deutschland

Hilfe erhält die Stadt Zürich dabei von einem Beratungsunternehmen aus Deutschland. Vor kurzem haben fünf Experten aus München das «weihnachtliche Flair» der Stadt untersucht. Sie vergleichen das Angebot in Zürich nun mit jenem von anderen Städten im benachbarten Ausland.

Das Ziel der Strategie ist klar: «Wir wollen eine einheitliche Strategie, um die vielen Angebote besser aufeinander abzustimmen», sagt Anna Schindler, Direktorin für Stadtentwicklung im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Im Frühling 2014 wird der Stadtrat die neue Strategie präsentieren.