Zürich Openair: Mit neuen Ideen gegen Abfallproblem

Ein Festivalgelände mit Abfallbergen und zurückgelassenen Zelten - das soll sich dieses Jahr nicht wiederholen. Die Organisatoren verlangen ein Abfall-Depot und arbeiten mit den Sozialwerken Pfarrer Sieber zusammen.

Jugendliche bauen an einem Festival ihre Zelte auf. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Besucherinnen vom Zürich Openair stellen ihre Zelte auf. Keystone

Das Problem mit dem Abfall wollen die Organisatoren des Zürcher Openair-Festivals in den Griff kriegen und starten erstmals einen Versuch mit Depotgebühren. Jeder Besucher und jede Besucherin erhält einen Abfallsack, muss dafür aber fünf Franken zahlen. Das Depot bekommen die Besucher nur dann zurück, wenn sie den Sack mit Abfall gefüllt zurückbringen.

Zurückgelassene Zelte gehen an Sozialwerke Pfarrer Sieber

Für die Organisatoren waren in den letzten Jahren auch die zurückgelassenen Zelte ein grosses Problem. Viele noch intakte Zelte wurden von den Besucher und Besucherinnen einfach auf dem Festivalgelände stehen gelassen. Nun haben die Organisatoren mit den Sozialwerken Pfarrer Sieber einen Abnahmevertrag ausgehandelt. Was auf dem Festivalgelände stehen bleibt, holen die Sozialwerke ab.