Zum Inhalt springen
Inhalt

Zürich Tourismus ist zufrieden Auch Airbnb-Kunden zahlen künftig «Kurtaxe»

Zürich Tourismus kann wie bei den Hotels künftig auch bei Airbnb-Wohnungen eine City Tax erheben.

Daumen über Handybildschirm mit App-Symbolen
Legende: Mit dem App günstige Wohnungen oder Zimmer buchen: Airbnb macht Hotels Konkurrenz Keystone

Nach zweijährigen Verhandlungen hat Martin Sturzenegger, Direktor von Zürich Tourismus, das Ziel erreicht: Ab August dieses Jahres bezahlen auch Gäste in Airbnb-Unterkünften die sogenannte City Tax. Die Zürcher Tourismusorganisation braucht die City Tax, um für den Standort Zürich zu werben. Bisher bezahlten nur die Hotels diese «Kurtaxe». Sturzenegger: «Auch Hotels sind untereinander Konkurrenten, und entsprechend sind auch Airbnb-Unterkünfte eine Konkurrenz.»

«Ein wichtiger erster Schritt»

Martin von Moos, Präsident der Zürcher Hoteliers, ist zufrieden. Zwar seien die Spiesse von Hotels und Airbnb damit noch nicht ganz gleich lang, «aber die Taxe ist ein wichtiger erster Schritt». Im Kanton Zürich gibt es zurzeit mehr als 4000 Airbnb-Angebote. Bisher haben nur die Kantone Zug und Baselland eine vergleichbare Taxe für den Shared Economy-Anbieter eingeführt, andere Kantone bemühen sich weiterhin darum.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von H.P.L. Hug (hwla)
    Es ist der erste und hoffentlich nicht der letzte Schritt. Nicht weniger wichtiger wären solche Schritte in Städten, welche nahe an den Tourismuszentren liegen. Auch in Chur können über airbnb eine ganze Reihe Wohnungen ganz oder teilweise gemietet werden, die somit zweckentfremdet und dem Wohnungsmarkt entzogen werden. Kein Wunder, dass bezahlbarer Wohnraum immer rarer und die Wohnungsnot immer schlimmer wird.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen