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Die Zürcher Achillesfersen in punkto Nachhaltigkeit
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 05.11.2019.
abspielen. Laufzeit 01:58 Minuten.
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Zürichs Schwachpunkte Zu viel Lärm, zu wenig Natur

In Sachen Nachhaltigkeit schneidet der Kanton Zürich gut ab – mit einigen Ausnahmen.

Wie nachhaltig entwickelt sich die Schweiz? Der Bund hat in einer Studie 19 Kantone analysiert, darunter auch den Kanton Zürich. Bei mehr als der Hälfte der Indikatoren schneidet Zürich im Vergleich gut ab. Zwei Ausnahmen sind die Lärmbelastung und die eher geringe Fläche wertvoller Naturräume.

Für Thomas Maag von der Zürcher Baudirektion kommen diese Ergebnisse nicht überraschend. Schliesslich seien die Autobahnen im Kanton Zürich stärker befahren als in allen anderen Kantonen – hinzu komme noch der Zürcher Flughafen. Dass es im Kanton Zürich lärmiger sei als in einem Bergkanton, das verstehe sich von selbst.

Wo viel Verkehr herrscht, gibt es halt auch mehr Lärm.
Autor: Thomas MaagSprecher Zürcher Baudirektion

Der Kanton Zürich sei aber «mit Vollgas» daran, sich in diesem Punkt zu verbessern, beteuert Maag. Die Lärmsanierung aller Kantonsstrassen sei im Gange.

Der Druck auf die Zürcher Naturräume nimmt zu

Neben der Lärmbelastung fällt auch das vergleichsweise schlechte Resultat in Sachen Naturräume auf. Das betrifft zum Beispiel Naturschutzgebiete, Moore oder Naturpärke. Thomas Maag begründet dies damit, dass in keinem anderen Kanton so viele Menschen wohnen wie in Zürich: «Wo viele Leute leben, wollen sich auch viele Leute erholen. Der Druck auf die Naturräume nimmt stark zu.»

Es gibt aber auch Bereiche, wo der Kanton Zürich besonders positiv auffällt: Zum Beispiel bei der Integration oder beim öffentlichen Verkehr.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Es ist heute schlimmer in Zürich zu leben als in New York. Machen Sie den Test, Sie werden überrascht sein!
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    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Es kommt immer darauf an wo genau. Sicher wohnt man auf dem Züriberg besser als an der Rosengartenstrasse.
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  • Kommentar von L. Leuenberger  (L.L.)
    Wenn es eine Stadt in der CH gibt, die Lärm, Luftverschmutzung, Dichtestress, Blitzkasten an jedem Lichtsignal verdient, dann ist das Zürich. Unfreundlich älteren oder behinderten Personen gegenüber, die auf die Autos angewiesen sind. Gratulation an die Stimmbürger, die immer wieder rot-grün wählt! Ihr habt es geschafft! Zürich und Agglomeration hat um die 40% Ausländeranteil- einige in den Luxus-Anlagen, der Rest in den abbruchbereiten Silos. Wer sich etwas anderes leisten kann, geht weg.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Vorallem sollte den "private Autoverkehr" in der Stadt eingeschränkt werden, bei diesem Top ÖV Angebot ist es "völlig idiotisch" in der Stadt herum zu karren!
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    1. Antwort von W. Pip  (W. Pip)
      Top ÖV? Sie haben aber schon mitbekommen, dass unser ÖV bereits Herzflimmern zeigt und bald kollabiert? Zusammen mit den Lieferschwierigkeiten diverser Hesteller allethalben wird das zudem nicht besser. Oder gehören Sie zu den Leuten, welche finden, wir hätten im Vergleich zu Tokyo ja noch genug Luft nach oben? Wir hatten auch schon mal erheblich mehr Luft nach unten, was zu unserer Lebensqualität erheblich beigetragen hat. Bis jetzt...! Es ist also verständlich, wenn der Privatverkehr zulegt.
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    2. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      W. PIp, die ZVB haben es eben verschlafen rechtzeitig ihre Tram und Buss Flotte auszubauen, Mam kann nicht immer nur wachsen und warten bis es nicht mehr geht!
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