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Abstimmung Stadt Bern Tierpark Bern: Grünes Licht für Neubaupläne

Der Tierpark Bern will moderner und barrierefrei werden. Die Berner Bevölkerung hat die Pläne deutlich gutgeheissen.

Tierpark Dählhölzli

Stadt Bern: Änderung Zonenplans und Teilrevision Bauordnung

  • JA

    82.0%

    44'243 Stimmen

  • NEIN

    18.0%

    9'722 Stimmen

Der Tierpark Bern will sich neu erfinden. So soll es etwa ab 2030 einen neuen Familienzoo geben – anstelle des heutigen Kinderzoos. Dieser soll Begegnungen zwischen Mensch und Tier weiterhin möglich machen, dies unter tiergerechten Bedingungen.

Erster Schritt: Aufzonung

Für die diversen Erneuerungen ist eine Aufzonung des Areals nötig. Die Bevölkerung der Stadt Bern hat dieser nun mit 82 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt. Damit dürfen in Zukunft 60 Prozent des Areals bebaut werden – heute sind es rund zehn Prozent.

Luftaufnahme eines Parks am Flussufer mit Bäumen und Gebäuden.
Legende: In der Abstimmung geht es um das Areal, auf dem heute Kinderzoo und Ökonomiegebäude stehen. KEYSTONE/Christian Beutler

Geplant ist, das alte Ökonomiegebäude beim Kinderzoo zu ersetzen. Zudem ist ein neues Haupteingangsgebäude an der Aare geplant. Zwischen den Gebäuden soll ein neuer Familienzoo entstehen. Konkrete Bauprojekte liegen allerdings noch nicht vor.

Von links bis rechts: Die meisten Berner Stadträtinnen und Stadträte waren für die Vorlage. «Es geht darum, dass man einen modernen, artgerechten Familienzoo machen kann», sagt SP-Stadtrat Lukas Schnyder von der zuständigen Kommission.

Ein Esel steht auf einem grauen Boden und schnüffelt an Blättern, mit einem weiteren Esel im Hintergrund.
Legende: Familienzoo statt Kinderzoo ist nur eine der Änderungen, mit denen sich der Tierpark Bern weiterentwickeln will. Keystone/Peter Klaunzer

Gegen die Vorlage ausgesprochen hatte sich Tobias Sennhauser, Stadtrat für die Partei Tier im Fokus: «Wir glauben, es ist ein Wettrüsten unter den Zoos. Wenn einer ausbaut, muss der andere nachziehen.»

So hat die Stadtberner Stimmbevölkerung entschieden

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Das Stadtberner Stimmvolk entschied am 14. Juni über weitere fünf Vorlagen:

  • Gesamtsanierung Bernisches Historisches Museum: Das Bernische Historische Museum kann wie geplant saniert werden. Nach dem Kanton und der Burgergemeinde hat nun auch die Stadt Bern der Vorlage klar zugestimmt.
  • Quartierküche für die städtische Tagesbetreuung für Schulkinder: Im ehemaligen Tiefenauspital kann die Stadt Bern eine neue Quartierküche einbauen. Die Stimmberechtigten haben den Kredit von 7.8 Millionen Franken deutlich gutgeheissen.
  • Erwerb Monbijou-Areal von Energie Wasser Bern: Die Stadt kann das Monbijou-Areal der Energieversorgerin EWB kaufen, der Kredit in der Höhe von 63 Millionen Franken wurde angenommen
  • Überbauungsordnung «Stöckackerstrasse 33 – Ladenwandweg» und Verzicht auf Ausübung des Vorkaufsrechts: Der Bau eines neuen Quartiers auf dem heutigen Areal von EWB und BLS in Ausserholligen rückt näher. Die Stadtberner Stimmbevölkerung hat dazu grünes Licht gegeben.
  • Schulraumprovisorium für die Volksschule Steigerhubel: Die Stadt Bern kann auf dem Areal der Volksschule Steigerhubel ein Provisorium erstellen, um den steigenden Schulraumbedarf decken zu können.

Gesamtsanierung Bernisches Historisches Museum

Stadt Bern: Städtischer Beitrag an Kredit

  • JA

    83.7%

    46'286 Stimmen

  • NEIN

    16.3%

    9'046 Stimmen

Quartierküche Tagesbetreuung für Schulkinder

Stadt Bern: Kredit für Quartierküche städtische Tagesbetreuung

  • JA

    82.3%

    45'282 Stimmen

  • NEIN

    17.7%

    9'756 Stimmen

Erwerb Monbijou-Areal

Stadt Bern: Verpflichtungskredit

  • JA

    73.5%

    38'624 Stimmen

  • NEIN

    26.5%

    13'899 Stimmen

Überbauungsordnung Stöckackerstrasse 33

Stadt Bern: Ladenwandweg und Verzicht Ausübung Vorkaufsrecht

  • JA

    79.9%

    41'423 Stimmen

  • NEIN

    20.1%

    10'411 Stimmen

Schulraumprovisorium Steigerhubel

Stadt Bern: Baukredit für Provisorium Volksschule

  • JA

    89.4%

    48'706 Stimmen

  • NEIN

    10.6%

    5'784 Stimmen

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis. 14.6.2026, 12:10 Uhr ; 

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