Der Tierpark Bern will sich neu erfinden. So soll es etwa ab 2030 einen neuen Familienzoo geben – anstelle des heutigen Kinderzoos. Dieser soll Begegnungen zwischen Mensch und Tier weiterhin möglich machen, dies unter tiergerechten Bedingungen.
Erster Schritt: Aufzonung
Für die diversen Erneuerungen ist eine Aufzonung des Areals nötig. Darüber entscheidet die Stadt Bern am 14. Juni. Bei einem Ja dürften in Zukunft 60 Prozent des Areals bebaut werden – heute sind es rund zehn Prozent.
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In der Abstimmung geht es um das Areal, auf dem heute Kinderzoo und Ökonomiegebäude stehen.
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Von links bis rechts: Die meisten Berner Stadträtinnen und Stadträte sind für die Vorlage. «Es geht darum, dass man einen modernen, artgerechten Familienzoo machen kann», sagt SP-Stadtrat Lukas Schnyder von der zuständigen Kommission.
Gegen die Vorlage ausgesprochen hat sich Tobias Sennhauser, Stadtrat für die Partei Tier im Fokus: «Wir glauben, es ist ein Wettrüsten unter den Zoos. Wenn einer ausbaut, muss der andere nachziehen.»
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Familienzoo statt Kinderzoo ist nur eine der Änderungen, mit denen sich der Tierpark Bern weiterentwickeln will.
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Ob der Tierpark seine Pläne weiter konkretisieren kann, entscheiden nun die Stadtbernerinnen und Stadtberner.
Alle Vorlagen auf einen Blick
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Das Stadtberner Stimmvolk entscheidet am 14. Juni über insgesamt sechs Vorlagen:
Gesamtsanierung Bernisches Historisches Museum: Städtischer Beitrag an Kredit
Quartierküche für die städtische Tagesbetreuung für Schulkinder: Baukredit
Dählhölzli: Änderung des Zonenplans und Teilrevision der Bauordnung
Erwerb Monbijou-Areal von Energie Wasser Bern: Verpflichtungskredit
Überbauungsordnung «Stöckackerstrasse 33 – Ladenwandweg» und Verzicht auf Ausübung des Vorkaufsrechts
Schulraumprovisorium für die Volksschule Steigerhubel: Baukredit