Regierung schweigt zur zweiten Gotthardröhre

Im Abstimmungskampf um den Bau der zweiten Gotthardröhre schweigt die St.Galler Regierung. Sie hat entscheiden, dazu öffentlich keine Meinung zu haben.

Der Abstimmungskampf um den Bau der zweiten Gotthardröhre ist schweizweit in vollem Gange. Auch die Kantone mischen sich ein. So zum Beispiel Graubünden. Dieser ist für den Bau der zweiten Röhre und macht auch aktiv Abstimmungskampf.

Anders in St. Gallen. Die Regierung hat entscheiden, sich nicht zu äussern. Grund: Es könne nur spekuliert werden, ob und wieviel Mehrverkehr es auf den St.Galler Strassen bei einer Sperrung des Gotthardtunnels gäbe. Dies wäre zeitweise nötig, falls die zweite Röhre nicht gebaut und der heutige Tunnel saniert wird. Deshalb sei der Kanton nicht direkt von der Abstimmung betroffen, sagt Bauchef Willi Haag. Und deshalb gebe die Regierung auch keine Abstimmungsempfehlung ab.