Wahlkampf um Thurgauer Regierungssitze

Fünf Sitze, sechs Kandidatinnen und Kandidaten: Seit längerem gibt es um einen Posten in der Thurgauer Regierung wieder einen richtigen Wahlkampf. Doch spannend wird dieser kaum verlaufen.

Regierungsgebäude Frauenfeld Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Zauberformel im Thurgauer Regierungsgebäude heisst seit Jahren: 2 SVP, 1 FDP, 1 CVP, 1 SP Foto Gaccioli

Die vier bisherigen Regierungsräte Carmen Haag (CVP), Monika Knill (SVP), Cornelia Komposch (SP) und Jakob Stark (SVP) sind unbestritten und werden in ihrem Amt bestätigt werden. Einzig Kaspar Schläpfer von der FDP tritt zurück. Auch was diesen Sitz betrifft, wird es kaum zu einer Überraschung kommen.

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Regionaljournal Ostschweiz

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Mehr zu den Thurgauer Regierungsratswahlen.

Die Freisinnigen treten mit ihrem Parteipräsidenten und Kantonsparlamentarier Walter Schönholzer an. Sein Herausforderer, Ueli Fisch von den Grünliberalen, wird chancenlos bleiben.

Weshalb?

Die FDP ist – wie andernorts – auch im Thurgau im Aufwind. Bei den Nationalratswahlen im Herbst 2015 konnte sie ihren vor vier Jahren verlorenen Sitz zurückggewinnen. Die FDP legte um 1,8 Prozentpunkte zu und erreichte 13 Prozent.

Zum Vergleich: Die Grünliberalen konnten bei den Wahlen 2015 zwar zulegen (plus 1 Prozent) und erreichten neu 6,2 Prozent. Doch auch dieser Zuwachs stärkt die Partei zu wenig. Das «Gentlemen’s Agreement» der grossen vier Parteien im Thurgau besagt, dass Regierungsparteien in der Regel nicht angegriffen werden.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr