- Kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz sind angesichts der Weltlage pessimistischer als während der Pandemie.
- Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die die «Neue Zürcher Zeitung» mit der Kalaidos Fachhochschule durchgeführt hat.
- Die Erhebung wurde im Vorfeld des am Donnerstag beginnenden Swiss Economic Forums (SEF) vorgestellt.
Das jährliche KMU-Barometer ist derzeit auf dem tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 2021. Damals wurde ein Wert von minus 4.1 Punkten ermittelt. Dieser Wert liegt heute bei minus 7.3 Punkten.
Link zur Studie
Schon im letzten Jahr während der US-Zollwirren lag der Wert bei minus 6.3. Davor hatte der Index zwei Jahre im Plus notiert. Heuer haben sich fast alle Teilbereiche im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert.
Als besondere Belastung nehmen die befragten Unternehmen das Auslandsgeschäft wahr, etwa wegen der US-Handelspolitik. Aber auch Währungssituation, Lieferketten und Regulierungsdichte bereiten Sorgen. Moderne Technologien werden derweil als Lichtblick im düsteren Gesamtbild genannt.
Befragt wurden für die Erhebung gemäss Communiqué 495 Führungskräfte von Schweizer KMU.