- Die Zürcher SVP-Regierungsrätin Natalie Rickli will nicht Ständerätin werden, sondern erneut als Regierungsrätin antreten.
- Das gab sie gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bekannt.
- Auch ohne Ricklis Kandidatur dürften die Ständeratswahlen im Herbst 2027 spannend werden.
«Ich stehe meiner Partei aktuell nicht als Ständeratskandidatin, sondern unverändert als Regierungsrätin für eine dritte Legislatur zur Verfügung», teilte Rickli auf Anfrage mit. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» hatte Rickli vergangene Woche gesagt, eine Ständeratskandidatur prüfen und mit der Parteileitung besprechen zu wollen. Eine gleichzeitige Kandidatur für die Regierungs- und die Ständeratswahlen schloss sie aus.
Auch ohne Ricklis Ständeratskandidatur zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Zürcher Ständeratswahl 2027 spannend werden dürfte. Ständerat Daniel Jositsch kündigte vergangene Woche an, aus der SP auszutreten und 2027 als Parteiloser erneut anzutreten. Bei der SP wiederum hat sich Nationalrätin Jacqueline Badran als mögliche Kandidatin ins Spiel gebracht. Ebenfalls erneut antreten dürfte die 2023 gewählte Tiana Moser (GLP).
Bei den beiden bürgerlichen Parteien SVP und FDP ist noch offen, ob sie sich auf eine gemeinsame Kandidatur einigen, oder ob beide Parteien eine eigene Kandidatin oder einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken.