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Wahlen Stadtpräsidium Eveline Salzmann ist Thuns erste Stadtpräsidentin

In der Stichwahl setzt sich Eveline Salzmann (SVP) gegen Andrea de Meuron (Grüne) durch.

  • Die neue Stadtpräsidentin von Thun heisst Eveline Salzmann.
  • Die SVP-Politikerin setzte sich in der Stichwahl gegen Andrea de Meuron von den Grünen durch.
  • Salzmann ist die erste Frau in der Thuner Stadtregierung.

Eveline Salzmann (SVP) erreichte in der Stichwahl von der Thuner Stimmbevölkerung 6304 Stimmen. Die Zweitplatzierte Andrea de Meuron (Grüne) erhielt 5490 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 38.7 Prozent.

Kandidatinnen Stadtpräsidium Thun

Salzmann gehört seit 2022 dem Thuner Gemeinderat (Stadtregierung) an und leitet die Direktion Sicherheit und Soziales. Andrea de Meuron steht seit 2018 der Direktion Finanzen, Ressourcen, Umwelt vor und wurde im März dieses Jahres zudem in den Nationalrat gewählt.

Erneute Wahl im Herbst

Die Stichwahl war nötig, weil der bisherige Thuner Stadtpräsident, Raphael Lanz (SVP), im März in die Berner Kantonsregierung gewählt wurde.

Bereits im Herbst muss sich Salzmann erneut zur Wahl stellen. Am 29. November finden in Thun nämlich Gesamterneuerungswahlen statt.

Rotgrün erobert Mehrheit in Stadtregierung

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Die Ersatzwahl für den freien Gemeinderatssitz hat Claudius Domeyer (SP) für sich entschieden. Er wurde mit 6801 Stimmen gewählt. Sein Gegenkandidat Valentin Borter (SVP) holte 5147 Stimmen. Er konnte den Sitz der SVP also nicht verteidigen.

Damit gibt es in der Thuner Stadtregierung neu eine rotgrüne Mehrheit.

Die Regierung setzt sich nun wie folgt zusammen: Eveline Salzmann und Reto Schertenleib (beide SVP), Claudius Domeyer und Katharina Ali-Oesch (beide SP) und Andrea de Meuron (Grüne).

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