- Die neue Stadtpräsidentin von Thun heisst Eveline Salzmann.
- Die SVP-Politikerin setzte sich in der Stichwahl gegen Andrea de Meuron von den Grünen durch.
- Salzmann ist die erste Frau in der Thuner Stadtregierung.
Eveline Salzmann (SVP) erreichte in der Stichwahl von der Thuner Stimmbevölkerung 6304 Stimmen. Die Zweitplatzierte Andrea de Meuron (Grüne) erhielt 5490 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 38.7 Prozent.
Kandidatinnen Stadtpräsidium Thun
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Bild 1 von 2. Für Kandidatin Eveline Salzmann (SVP) ist das Geschlecht nicht entscheidend: «Für mich ist wichtig, dass die Menschen mich nicht nach dem Geschlecht, sondern nach der Qualität wählen. Wenn ich die erste Stadtpräsidentin von Thun würde, wäre das für mich ein Vertrauen in meine Arbeit.». Bildquelle: Nicole Friedli/SRF.
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Bild 2 von 2. Kandidatin Andrea de Meuron (Grüne) freut sich, dass es in Thun bald eine Stadtpräsidentin gibt: «Ich finde es wichtig, dass Frauen ihre Qualifikationen, Erfahrungen und Perspektiven in die Politik einbringen. Entscheidend ist für mich aber, dass sich die Vielfalt der Bevölkerung in der politischen Führung widerspiegelt.». Bildquelle: Nicole Friedli/SRF.
Salzmann gehört seit 2022 dem Thuner Gemeinderat (Stadtregierung) an und leitet die Direktion Sicherheit und Soziales. Andrea de Meuron steht seit 2018 der Direktion Finanzen, Ressourcen, Umwelt vor und wurde im März dieses Jahres zudem in den Nationalrat gewählt.
Erneute Wahl im Herbst
Die Stichwahl war nötig, weil der bisherige Thuner Stadtpräsident, Raphael Lanz (SVP), im März in die Berner Kantonsregierung gewählt wurde.
Bereits im Herbst muss sich Salzmann erneut zur Wahl stellen. Am 29. November finden in Thun nämlich Gesamterneuerungswahlen statt.