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Wahlen15 Zürich GLP-Spitze gibt sich kämpferisch, Basis skeptisch

Die Grünliberalen wollen im Kanton Zürich bei den nationalen Wahlen an alte Zeiten anknüpfen. Sie wollen ihre vier Sitze im Nationalrat verteidigen. Zudem haben sie Martin Bäumle als Ständeratskandidat nominiert. Viele Parteimitglieder sind nach der Schlappe im Frühling jedoch verunsichert.

Tritt als Ständerat und Nationalrat an: Parteichef Martin Bäumle an der Versammlung der GLP in Dietlikon.
Legende: Tritt als Ständerat und Nationalrat an: Parteichef Martin Bäumle an der Versammlung der GLP in Dietlikon. SRF

Ziel der Partei ist es, mit Nationalrat Martin Bäumle den Sitz von Verena Diener im Ständerat und ihre vier Mandate im Nationalrat zu verteidigen.

Dass Bäumle bei den Ständeratswahlen antreten wird, ist seit längerem bekannt. An der Mitgliederversammlung in Dietlikon wurde er nun offiziell als Kandidat auf den Schild gehoben - «per Akklamation».

Bisherige führen Nationalratsliste an

Auf der Liste für die Nationalratswahlen belegen die Bisherigen Bäumle, Tiana Angelina Moser, Thomas Weibel und Thomas Meier die ersten vier Plätze.

Nach der Schlappe bei den Zürcher Kantonsratswahlen, bei welcher die Partei rund ein Viertel ihrer Stimmen verloren hatte, sind jedoch viele Parteimitglieder verunsichert. Mehrere äusserten nach der Versammlung die Befürchtung, dass der Abwärtstrend weitergehen könnte.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von P.Meier, Zürich
    Martin Bäumle ist charismatisch, aber ein Mann alleine macht noch keine Partei. Ausserdem halten sich die GLP aus der EU Frage raus; wenn man die GLP wählt, weiss man nicht, ob man seine Stimme einem EU-Turbo gib oder nicht.
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  • Kommentar von Edi Steinlin, Zürich
    Nach dieser blödsinnigen Energie-Initiative, die zu 92 % abgelehnt wurde, haben die Grünliberalen, allen voran Bäumle wirklich Mut. Das würde noch fehlen, Bäumle im Ständerat für den Kt. Zürich. Ich hoffe die WählerInnen denken an diese völlig überflüssige Initiative.
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    1. Antwort von Marianne Bäumle, 8600 Dübendorf
      UNSINNIG UND TEUER! lautete schon die Kampagne gegen die Initiative! Aber NIEMAND hat sich ernsthaft mit der Materie auseinandergesetzt! Einige wollen den eigenen nicht weniger teuren Vorschlag umsetzen, andere nicht aus der Atomenergie aussteigen (machen sich kaum Gedanken über Müll, Herkunft und Endlichkeit der Rohstoffe) andere wollen nicht auf Subventionen verzichten. Lobbying... Ferner wurden dem Volk falsche Zahlen vorgelegt! TRAURIG!
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