Zum Inhalt springen

Wahlen15 Wahlhilfe Seit 1995 steigt die Beteiligung von Wahl zu Wahl

Von wegen Wählerfrust – die Schweizer Bürger nehmen ihr Wahlrecht wieder vermehrt war. Seit den Wahlen von 1995 steigt die Wahlbeteiligung bei Nationalratswahlen stetig. Und doch ist es nicht die Mehrheit.

Legende:
Wahlbeteiligung an Nationalratswahlen 1971-2011 BFS

Noch nie haben so viele Schweizer ihre Stimme abgegeben wie bei der letzten Nationalratswahl von 2011. Fast 2,5 Millionen Bürger haben damals ihr Wahlrecht wahrgenommen. Die hohe Zahl ist allerdings das Resultat des Bevölkerungswachstums. Denn von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben lediglich 48,5 Prozent der Wahlberechtigten.

Mitte der 1990er-Jahren trieb es sogar nur 42,2 Prozent der Stimmberechtigten an die Wahlurnen – bis heute Negativrekord bei Nationalratswahlen.

Seit 1995 zeigt der Trend wieder nach oben. Zwischen den Wahlen von 2003 und 2007 gab es gar ein kleines Plus von 3,1 Prozentpunkten.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ch. Gerber, Basel
    Würden nicht soviele Initiativen welche unnötig sind gemacht, würden sich die Bürgerinnen und Bürger öffter und lieber an die Urne wagen. Doch solange die Regierung nicht das Tut, was das Volk will und die Regierung beauftragt hatte, solange gibt es viele unnötige Initiativen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von René Balli, Biel
    Wählen ist ein Treppenhauswitz! Wir können wählen wen wir wollen, nur unser Konsum und somit die Wirtschaft regiert. Wo hat es neben den Diskusionen über Arbeitsplätze, Steuerwettbewerb, Grossbanken und Pharma-Industrie noch Raum für Visionen? Die Wirtschaft hat unsere Demokratie schon lange ausgehebelt, wir könnten genau so gut den Verwaltungsrat von Novartis oder der UBS wählen. Wie lange schon wollen alle Politiker die Gesundheitskosten senken? Seit diese ewig steigen, es ist eben ein Witz.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Roe, Gwatt
    Die steigende Volksunzufriedenheit mit Regierungen, Politikern + Gemeinden treiben die Menschen an die Urnen. Es ist ja kaum zu glauben, dass bereits gemachte Volksentscheide von Links nicht vollzogen werden oder dann jahrelang herausgezögert + zerrupft werden. Deshalb ist es kein Wunder, wenn immer mehr Menschen an die Urnen gehen. Dass die Meinung der SVP immer mehr Stimmen erhält, ist ein Zeichen, dass wenn es so weiter geht, eines Tages die SVP so viele Stimmen hat, dass der Rest verstummt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen