Schrullige, witzige und sphärische Kandidaten

Von Comedy bis Esoterik reicht das Spektrum der Aargauer und Solothurn Kleinstparteien. Ihre Wahlchancen sind zwar gering, der Unterhaltungswert dafür umso grösser.

Im Kanton Aargau haben sich gleich fünf Kleinstparteien zur Wahl im Herbst angemeldet. Dazu gehört etwa die Piratenpartei, welche sich vor allem um das Thema Internet kümmert, oder die Partei Lösungs-Orientierte Volks-Bewegung. Sie will ein neues gerechtes Geldsystem schaffen.

Daneben gibt es auch Parteien, welche quer in der Politlandschaft stehen. Zu ihnen gehört etwa die Gruppierung Integrale Politik – Aus der Intelligenz des Herzens. Sie tritt – laut Homepage – für mehr Frieden, ganzheitliche Gesundheitsförderung und Sinnhaftigkeit fürs Allgemeinwohl ein.

Mit alles und scharf

Eher kurios wirkt auch die Kandidatur eines Künstlers aus Vordemwald. Er will unter dem Namen Nichtwähler.ch Stimmen sammeln. Zu den Aargauer Kleinstparteien gehört auch die Gruppierung Ecopop. Sie ist mit den Mitteparteien GLP, BDP und EVP eine Listenverbindung eingegangen.

Im Kanton Solothurn treten zwei Parteien an, welche nicht zu den etablierten gehören. Dazu gehört die Direktdemokratische Partei, welche vom ehemaligen Dornacher SVP-Präsident aus der Taufe gehoben wurde und der Bewegung Pegida nahe steht.

Eher spassig ist die Kandidatur eines Oltner Psychologen. Er tritt unter dem Namen El presidente (der Präsident) an. Sein Slogan: «Mit alles und scharf auf Ihre Liste».

(Bildnachweis: Colourbox (Symbolbild))