Christoph Buser startet seinen Wahlkampf gegen Claude Janiak

Seit acht Jahren sitzt Claude Janiak von der SP fest auf dem Baselbieter Landratssitz. Das wollen die Baselbieter Bürgerlichen ändern und geben den Startschuss für ihren Wahlkampf. Ins Rennen schicken sie Christoph Buser, FDP-Landrat und Direktor der Baselbieter Wirtschaftskammer.

Die Parteipräsidenten der Baselbieter Bürgerlichen und Christoph Buser vor dessen Wahlplakat. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Alle grossen Bürgerlichen Parteien unterstützen die Kandidatur von Christoph Buser. SRF/Matieu Klee

Christoph Buser kann im Wahlkampf auf breite Unterstützung setzen. Alle grossen bürgerlichen Parteien im Baselbiet setzen auf seine Kandidatur. Marc Scherrer, Präsident der Baselbieter CVP, sagt: «Christoph Buser ist die fähigste Person für das Amt.» Auch von den anderen Parteipräsidenten gibt es viel Lob für Buser.

Buser selbst sieht sich vor allem wegen seiner bürgerlichen Politik als geeigneten Ständerat. «Wir sind ein tief bürgerlich geprägter Kanton. Ich glaube es liegt auf der Hand, dass der Kanton auch von einem bürgerlichen Politiker vertreten werden sollte.»

Wirtschaft und Verkehr

Politisch möchte sich Christoph Buser vor allem als Vertreter der Wirtschaft in Bern engagieren. Diese stehe wegen des starken Frankens unter Druck und deshalb brauche es Politiker wie ihn in Bern. Als Direktor der Baselbieter Wirtschaftskammer habe er ein grosses Netzwerk: «Wirtschaftskompetenz wird in den nächsten vier Jahren ein ganz wichtiger Faktor sein.» Neben Wirtschaftsinteressen möchte sich Buser in Bern für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur einsetzen.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)