Die Ständeratswahlen im Kanton Bern sind bunt

Elf Kandidatinnen und Kandidaten wollen im Kanton Bern in den Ständerat. Zu vergeben sind jedoch nur zwei Sitze und auf diese haben die beiden Bisherigen, Werner Luginbühl (BDP) und Hans Stöckli (SP), die besten Chancen. Kaum Chancen für einen Sitz im Stöckli haben die Parteilosen und die Piraten.

Vier politische Aussenseiter mischen bei den Ständeratswahlen im Kanton Bern mit.

  • Der Bieler Bruno Moser (Jg. 1961) trat bereits dreimal zu den Regierungsratswahlen im Kanton Bern an. 2014 erzielte der Volkswirt rund 24'000 Stimmen. Als Parteiloser will er jetzt in den Ständerat. Sein Ziel: Ein neues Steuersystem, das nur noch den Wert des Bodens besteuert.
  • Der Lengnauer Josef Rothenfluh (Jg. 1957) machte bereits 2014 bei den Regierungsratswahlen mit. Er erzielte rund 20'000 Stimmen. Der Parteilose will als Gesundheitspolitiker in den Ständerat. Sein Ziel: Unnötige Kosten im Gesundheitswesen nachhaltig verhindern.
  • Der Ostermundiger Jorgo Ananiadis (Jg. 1969) ist Präsident der kantonalen Piratenpartei. Er und seine Partei sind neu im Kanton Bern. Er kandidiert gleichzeitig für den Nationalrat. Sein Ziel: Er will die Privatsphäre schützen und den Staat beim Schnüffeln zurückbinden.
  • Der Ipsacher Denis Simonet (Jg. 1985) ist Vize-Präsident und Sprecher der kantonalen Piratenpartei. Auch er will neben dem Ständerat auch in den Nationalrat. Sein Ziel: Wenn das bisherige politische System die aktuellen Probleme nicht lösen konnte, müssen Alternativen, neue Ideen und neue Kräfte her.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 6:32 / 17:30 Uhr)