Patrick Castioni: «Keine Kirchensteuer für Unternehmen»

Der Freiburger Ständeratskandidat der BDP besucht im Auswärtsspiel des Regionaljournals das deutschsprachige katholische Pfarramt der Stadt Freiburg. Der Politiker möchte die Kirchensteuer abschaffen.

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Das Auswärtsspiel

Im Hinblick auf die eidgenössischen Wahlen lädt das Regionaljournal die sechs Ständeratskandidaten des Kantons Freiburg zu einem Auswärtsspiel ein. Analog zum Sport stossen sie dabei mit ihren Überzeugungen auf Widerstand - haben also kein politisches Heimspiel.

Patrick Castioni hat vor allem ein Ziel vor Augen, «die Unternehmen wegen des starken Frankens entlasten». Im Kanton Freiburg zahlen auch Firmen Kirchensteuer, Castioni möchte dies ändern.

«Wegen den Kirchensteuern ist noch kein Unternehmen Konkurs gegangen», erwidert Pfarrer Winfried Baechler. Castioni wiederum findet, die Kirche habe an Bedeutung verloren. Auch hier ist der Pfarrer nicht einverstanden: «Ich habe jährlich 50 Beerdigungen.»

Daneben gebe es zahlreiche kirchliche Institutionen, die sich um die Mitmenschen kümmern würden. Steuerzwang sei jedoch keine Lösung, findet Patrick Castioni: «Jeder sollte geben, was er für richtig hält.»

Aufgebaut für die Zukunft

Die Smartspider von Patrick Castioni. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Smartspider von Patrick Castioni. Smartvote

Patrick Castioni ist mit 20 Jahren mit Abstand der jüngste der Freiburger Ständerats-Kandidaten. Er studiert Rechtswissenschaften an der Universität Freiburg und wohnt in Cheyres am Neuenburgersee.

Castioni ist parktisch ohne Wahlchancen. Er befindet sich auch auf der Nationalratsliste der Jungen BDP, welche er im Kanton Freiburg präsidiert. Er soll laut seiner Partei für spätere Wahlen aufgebaut werden.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 12:03 Uhr/17:30 Uhr)