WOZ-Journalist will für Nidwalden in den Nationalrat

Überraschung in Nidwalden: Nach dem Eingabeschluss der National- und Ständerratslisten steht fest, dass Journalist Andreas Fagetti aus Zürich gegen den bisher einzigen Kandidaten der SVP, Peter Keller, antritt.

Journalist Andreas Fagetti vor dem Winkelried-Denkmal in Stans. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Andreas Fagetti vor dem Winkelried-Denkmal in Stans. Er sagt: «Nidwalden hat eine echte Wahl verdient.» zvg

Am Montag endete die Eingabefrist für die National- und Ständeratslisten bei der Staatskanzlei Nidwalden. Überraschenderweise stellt sich nun auch Journalist Andreas Fagetti zur Wahl und verunmöglicht dem bisher einzigen Kandidaten und «Weltwoche»-Journalist Peter Keller die stille Wahl.

Der 55-jährige Fagetti arbeitet bei der «Wochenzeitung» in Zürich und tritt auf der Liste «Demokratie ermöglichen» an.

Nationalrat und Historiker Peter Keller eroberte 2011 von der FDP den einzigen Nationalratssitz. Bisher kandidierte er in Nidwalden konkurrenzlos.

Rennen um Ständeratssitz ebenfalls mit neuem Gesicht

Drei Kandidaten buhlen hingegen um den Ständeratssitz. Nachdem Rechtsanwältin Therese Rotzer-Mathyer (CVP) und Baudirektor Hans Wicki (FDP) ihre Kandidatur bekannt gaben, steigt jetzt neu auch der 68-jährige Physiker und Maschinenzeichner Josef Käslin (parteilos) ins Rennen ein. Ständerat Paul Niederberger (CVP) tritt zurück.