Wer geht mit Eder nach Bern in den Ständerat?

Die Ständeratswahlen im Kanton Zug dürften eine klare Sache werden: Joachim Eder (FDP) tritt wieder an und Peter Hegglin (CVP) dürfte die Nachfolge von Peter Bieri antreten. Der Konkurrenz von links und rechts wird es kaum reichen.

Die beiden Zuger Ständeratssitze sind traditionsgemäss in den Händen von CVP- und FDP-Männern. Daran dürfte sich auch nach den Wahlen vom Herbst nichts ändern. Zwar muss die CVP Peter Bieri ersetzen, der immerhin 20 Jahre lang im Ständerat sass. Doch sie hat einen valablen Nachfolger gefunden.

Regierungsrat Peter Hegglin will nämlich nach zwölf Jahren in der Zuger Exekutive nach Bern ins Stöckli wechseln. Als Finanzdirektor prägte er die Finanzpolitik des Kantons in den letzten Jahren mit. Seit 2013 ist er auch Präsident der Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und -direktoren.

Eine Formsache dürfte auch die Wiederwahl des amtierenden Ständerats Joachim Eder (FDP) sein. Er war elf Jahre lang Zuger Regierungsrat, bevor er 2011 als Nachfolger von Rolf Schweiger in den Ständerat gewählt wurde.

Herausforderung von links und rechts

Die CVP- und FDP-Kandidaten erhalten jedoch Konkurrenz von rechts und links. Die SVP des Kantons Zug nominierte Rechtsanwalt und Kantonsrat Manuel Brandenberg. Er war von 2011 bis 2013 Präsident der kantonalen SVP und Vertreter in der Arbeitsgruppe von Bundesrätin Sommaruga zur Umsetzung der Ausschaffungsinitiative.

Die SP hat ihre Parteipräsidentin Barbara Gysel nominiert, ihr werden aber höchstens Aussenseiterchancen eingeräumt. Ebenfalls geringe Chancen auf eine Wahl hat der Kandidat auf der Liste der Alternativen-die Grünen. Sie portieren den Baarer Kantonsrat Andreas Lustenberger, Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz.

Und auch die Piratenpartei ist mit von der Partie: Sie hat Stefan Thöni als Ständeratskandidat nominiert.

Die Kandidaten