Frankenschock ohne Folgen? Drei Experten – drei Meinungen

Beim Thema Wirtschaft geht es in diesen Tagen immer auch ums Thema «Frankenschock». In der «Freitagsrunde» von SRF 4 News haben Dora Andres, Christine Bühler und Thomas Held darüber debattiert. Die drei Experten erklären, was sie von den Schweizer Unternehmen erwarten.

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«Der Frankenschock hat auch seine Gewinner»

Die «Freitagsrunde» in Visp

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      Bildlegende: Andres Keystone

      Dora Andres, Ex-Regierungsrätin (FDP)

      «Die Schweizer Wirtschaft muss die gesamte Produktionskette überprüfen und schauen, wo sie noch Effizienz herausholen kann. Die Unternehmen müssen sich mit ihren Sozialpartnern treffen. Es ist ganz wichtig, dass Einigkeit herrscht, nicht dass es plötzlich zu Streiks kommt. Und unsere Arbeitsgesetze müssen flexibel bleiben. Es sollte dort keine Veränderungen bzw. Restriktionen geben. Die Qualität muss auch stimmen und die stimmt bei unseren Schweizer Produkten. Da kann die Schweizer Wirtschaft auch in Zukunft mithalten.»

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      Christine Bühler, Präsidentin Schweizer Bäuerinnen und Landfrauen

      «Die Schweizer Wirtschaft muss Augen und Ohren offen halten und die Bedürfnisse erkennen, um eventuelle Innovationen zu tätigen und sich immer wieder neu zu positionieren.»

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      Thomas Held, Soziologe und Ex-Direktor von Avenir Suisse

      «Die Schweizer Unternehmen werden schon konkurrenzfähig bleiben. Das ist auch nicht der entscheidende Punkt. Der entscheidende Punkt ist, ob die Schweiz ein Produktionsstandort bleiben kann, vor allem im industriellen Bereich und das ist noch nicht beantwortet. Insofern hält der Frankenschock an.»