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Wahlkampf «Jetzt reden wir»: 3 Wähler aus 3 Generationen

Weihnachtsbeleuchtung verbieten oder mehr AKWs bauen? SRF lädt jeweils eine Woche lang 3 Wähler ein, ihre Meinung zu sagen.

Auf Radio SRF 1 kommen diejenigen zu Wort, die am 18. Oktober die Zukunft der Schweiz in der Hand haben: Die Wählerinnen und Wähler.

Jede Woche diskutieren 3 Wähler aus 3 Generationen über ein Thema. Es sind Menschen, die in keiner Partei sind, aus unterschiedlichen Milieus und Regionen stammen und die etwas zu sagen haben. Ihre persönlichen Haltungen und Erlebnisse stehen im Vordergrund. Thema dieser Woche ist die Schweizer Energiepolitik. Wir stellen Ihnen die 3 Wähler vor, welche als erste die Herausforderung angenommen haben.

Steckbrief von Cyrill Gurtner

Alter19
WohnortInwil (LU)
BerufElektroplaner, mache Zweitlehre als Elektroinstallateur.
WohnsituationWohne bei Eltern in Einfamilienhaus.
Auto oder ÖV?Unfreiwillig ÖV, ich habe noch keinen Fahrausweis.
Atomstrom oder
erneuerbare Energie?
Spielt keine Rolle, Hauptsache Strom!
Die Energiewende finde ich…… eine Affekthandlung nach Fukushima.
Umweltschutz bedeutet mir…… einiges. Ich mache, was ich kann, würde aber nie andere dazu anstiften.
Meine Umweltsünden:Ich schaue nicht, von wie weit weg das Essen kommt. Hauptsache es sieht gut aus und der Preis stimmt.
Wenn ich in der
Energiepolitik befehlen könnte…
… würde ich neue, sichere AKWs bauen.

Steckbrief von Karolin Wirthner

Alter46
WohnortBlitzingen (VS)
BerufBiobäuerin und Restauratorin
WohnsituationBewohne mit meinem Freund ein historisches Holzhaus.
Auto oder ÖV?Lieber ÖV, im Wallis aber oft zwangsläufig Auto.
Atomstrom oder
erneuerbare Energie?
Erneuerbare Energie
Die Energiewende finde ich…… unbedingt notwendig.
Umweltschutz bedeutet mir…… sehr viel. Es geniesst Priorität in meinem Leben
Meine Umweltsünden:Ab und zu gönne ich mir ein Vollbad!
Wenn ich in der
Energiepolitik befehlen könnte…
… würde ich Energiekontingente für alle einführen und die Weihnachtsbeleuchtung verbieten.

Steckbrief von Bernhard Stähelin

Alter73
WohnortSiebnen Galgenen (SZ)
BerufPensionierter Bauprojektleiter
WohnsituationEinfamilienhaus
Auto oder ÖV?Gehöre zur Generation Auto!
Atomstrom oder
erneuerbare Energie?
Erneuerbar, aber nicht von heute auf morgen.
Die Energiewende finde ich…… richtig, aber wir sollten uns genügend Zeit lassen.
Umweltschutz bedeutet mir…… viel. Wir müssen Sorge tragen zur Umwelt.
Meine Umweltsünden:… ich vergesse oft, das Licht zu löschen oder nehme auch mal einmal zu viel das Auto.
Wenn ich in der
Energiepolitik befehlen könnte…
… würde ich Elektroautos fördern.

Zu Gast bei SRF:

Von Dienstag bis Donnerstag lernen wir die 3 Wähler in kurzen Diskussionsrunden auf Radio SRF 1 kennen. Am Freitag sind sie Gast im Wahl-Lokal von SRF in Luzern. Sie diskutieren in der Sendung «Treffpunkt» auf Radio SRF1 über AKW, alternative Energien und Stromproduzenten und schildern, was sie von den Politikern erwarten. Ein Politologe ordnet das Gesagte ein und zeigt auf, welche Ideen in Bundesbern bereits angepackt werden. Am Freitagabend treffen die 3 Wähler auf Politiker: Sie sind Gast in der Wahlarena in Luzern.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Albert Planta (Plal)
    Die Aussagen des jungen Teilnehmers ( Hauptsache Strom, Hauptsache das Essen sieht gut aus) sind höchstens auf dem Niveau eines Primarschülers. Heil dir Helvetia, wenn solche Typen über uns bestimmen.
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  • Kommentar von D. Schmidel, St. Gallen
    Das neueste aus der Forschung: Im Sommer Wasser mit Solar aufheizen und dann im Winter zum Heizen einsetzen. Das wären pro Einwohner eine gigantische Menge Wasser (ca 100'000 Liter). Haben diese Forscher mal überlegt woher wir diese gigantischen Mengen (Trinkwasser) bekommen. Wenn Forscher politisch agieren werden sie unglaubwürdig und in dieser Situation sind wir mit unseren pseudogrünen Energievorstellungen.
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    1. Antwort von M.Müller, Zürich
      Denken Sie doch in Lösungen und nicht in Problemen. Die Zukunft wird aus verschiedene ökologischen Energien bestehen - Postkutschenbauer glaubten auch nicht an den Erfolg des Autos.
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  • Kommentar von M.Müller, Zürich
    Spielt keine Rolle, Hauptsache Strom! Egal woher das Essen kommt.... Ich schreibe es mal nett. Es wäre schön, wenn der junge Mann mal überlegt welche Tragweite seine Aussage hat und wie dieses Pendel auf Ihn in einigen Jahren zurück schlagen könnte. Dann ist da noch ein altes Sprichwort: Du bist was Du isst. Mit 13 war ich in Kaiserangst an den Demos, da konnte man viel lernen von Pro und Contra, vielleicht fehlt so etwas.
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