Der Präsident, der nicht nach Bern will

Der neue Bündner FDP-Präsident Bruno Claus will mit seiner Partei zwar den FDP Nationalratssitz zurückerobern. Er selber aber kandidiert nicht für Bern.

Der neue Kopf an der Spitze der Bündner FDP, Bruno Claus. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der neue Kopf an der Spitze der Bündner FDP, Bruno Claus. SRF

Der 53jährige Churer Grossrat, Jurist und Unternehmer Bruno Claus ist neuer kantonaler FDP-Präsident. Sein Hauptziel ist die Rückeroberung des Nationalratssitzes, den seine Partei 2011 an die Grünliberalen verloren hatte. Für den Wahlkampf habe die Partei genügend Persönlichkeiten. Er selber aber kandidiere sicher nicht. Dies sagt Bruno Claus im Gespräch mit dem «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF.

Zusammenarbeit

Für die Wahlen 2015 will er über die Parteigrenzen hinaus zusammenarbeiten. Mit wem konkret, das lässt er offen. «Als Präsident kann ich nicht den Diskussionen innerhalb der Partei vorgreifen», sagt er. Ihm ist allerdings klar, dass die FDP den Nationalratssitz nur dank Hilfe von Listenverbindungen zurückerobern kann.

Eine Kulturpartei?

Claus engagiert sich politisch auch immer wieder im Kulturbereich. Dies nicht immer auf FDP-Linie. Dies möchte er auch als Parteipräsident weiterhin so halten. Ihm ist allerdings bewusst, dass er jetzt nicht mehr als Bruno Claus sondern vermehrt als Parteipräsident politisieren muss.