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Zwischen den Potraits von SVP-Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt (links) und FDP-Kandidat Ruedi Noser verläuft ein Bruch.
Legende: Keine geeinte bürgerliche Stimme: Vogt und Noser dürften im Zürcher Ständeratswahlkampf als Gegner auftreten. Keystone / Fotomontage: SRF
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Wahlen15 Zürich Absage der Zürcher SVP an Schulterschluss mit der FDP

Der Zürcher FDP-Ständeratskandidat Ruedi Noser soll ohne Unterstützung der SVP in die Wahlen ziehen. Das sagte Parteipräsident Alfred Heer am Rande der Nomination ihres Ständeratskandidaten Hans-Ueli Vogt. Aufgrund der inhaltlichen Differenzen könne man nun «schonungslos» auf die FDP losgehen.

Der Graben zwischen der Zürcher SVP und der FDP scheint tief. Von einer ungeteilten bürgerlichen Standesstimme, welche jahrelang von den beiden Parteien propagiert wurde, ist ein halbes Jahr vor den Eidgenössischen Wahlen nichts mehr zu hören. Ganz im Gegenteil. SVP-Parteipräsident und Nationalrat Alfred Heer wählte am Rande der Delegiertenversammlung vom Dienstagabend gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» deutliche Worte.

Ruedi Noser ist ein Euroturbo und marschierte bei Fragen der Energiewende immer halb-links.
Autor: Alfred HeerSVP-Parteipräsident des Kantons Zürich
Audio
Der tiefe Graben zwischen SVP und FDP (29.4.2015)
02:09 min
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 9 Sekunden.

Zuvor hatte sich schon die FDP klar vom Ständeratskandidaten der SVP, Hans-Ueli Vogt, distanziert. Nach den Zürcher Kantonsratswahlen, bei der die FDP als grosse Gewinnerin hervorging, sagte Parteipräsident Beat Walti: «Ohne genügender inhaltlicher Übereinstimmung und passender Persönlichkeit wird es sicher keine Unterstützung der FDP geben.» Walti spielte dabei auf Vogts Rolle als Erfinder der Völkerrechts-Initiative an.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Straub , Möriken AG
    Wenn Herr Herr "schonungslos" auf die FDP losgehen möchte, ist doch das eine Drohung zur Gewaltanwendung, oder ? Müsste man ihn unter diesen Umständen nicht in Gewahrsam genomme ?
  • Kommentar von Martha Dummermuth , Sattel
    Es ist nicht gut das die FDP aufeinmal so hochnässig wird nur wegen ein Wahlsieg und ist nähmlich noch weit entfernt mit den Sitzzahlen! Nur weil Vogt Hans-Ueli für das Schweizerrecht im eigenen Land schaut und nicht das Recht von der EU übernimmt (ist nicht gut) muss man sowieso Vogt unterstützen und die Stimme geben wegen das Volk keinen fremden Vogt will in der Schweiz von der EU! Wen die FDP am Vogt nicht die Stimme gibt muss man halt 2x Ihn auf den Wahlzettel schreiben und sonst niemand!
  • Kommentar von Björn Christen , Bern
    Die FDP ist plötzlich sehr arrogant geworden, seit sie in ZH bei den Wahlen unerwartet gut abgeschnitten hat. Zeit, diese EU-Turbos im Herbst auf ein ertträgliches Niveau einzubremsen.