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Ein Mann vor einer roten Fahne.
Legende: Legte sich an der Delegiertenversammlung ins Zeug: SVP-Ständeratskandidat Hans-Ueli Vogt. Keystone
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Wahlen15 Zürich Der Professor mit dem harten «Grind»

Hans-Ueli Vogt soll für die Zürcher SVP in den Ständerat. Mit Applaus haben die SVP-Delegierten den 45-jährigen Rechtsprofessor in Obfelden zu ihrem Kandidaten gekürt. Im Wahlkampf will Vogt den «Grind» hinhalten für die Schweiz und den Kanton Zürich, wie er sagt.

Er sei gewappnet für den harten Wahlkampf um das «Stöckli», sagte Hans-Ueli Vogt am Dienstagabend an der SVP-Delegiertenversammlung in Obfelden. Er wolle den 2007 verloren gegangenen Ständeratssitz für die SVP zurückerobern. Um bei den Wahlen im Herbst Erfolg zu haben, muss Vogt aber vor allem auch in der Mitte punkten. Dabei könnte ihm seine Rolle als «Vater» der Initiative «Landesrecht vor Völkerrecht» schaden, die bis weit ins bürgerliche Lager auf Ablehnung stösst.

Audio
Interview mit Hans-Ueli Vogt (29.4.2015)
02:02 min
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 2 Sekunden.

Initiative sei nicht extrem

Hans-Ueli Vogt wehrt sich jedoch gegen die Darstellung, extreme Positionen zu vertreten. «Die Initiative will einfach den Grundsatz festhalten, dass die Schweiz selber bestimmt, was in der Schweiz gilt.»

Dies sei keine Extremposition. «Auch FDP- und Mitte-Wähler können erkennen, dass dies ein wichtiges Anliegen ist», sagt der 45-jährige Jurist. Er hoffe nun, dass er bis im Herbst genau diese Wähler von seiner Kandidatur überzeugen könne.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von J.B. Chardin , Basel
    für einen Jura-Professor ist die Initiative nicht nur extrem, sondern dahinter steckt diabolische Absicht - Jemand, der solchen Stuss fabriziert, gehört der Lehrstuhl umgehend entzogen!
  • Kommentar von Peter Escher , Leuk - Susten
    Thom Germann, Luzern / .. Wette gewonnen ..! - musste nur 2 Kommentare < warten > bis ich ein " ANTI - SVP - Kommentar " lesen konnte ;-))
  • Kommentar von P.Meier , Zürich
    Hans-Ueli Vogt hat richtig erkannt, dass wir etwas gegen die Diktatur aus Brüssel unternehmen müssen. Die EU und ihre Gerichte&Institutionen erteilen der Schweiz immer mehr Befehle und unsere Politiker gehorchen, z.b. dass Kriminelle Ausländer nicht ausgeschaft werden dürfen oder dass trotz Schengen/Dublin Abkommen Asylbewerber nicht nach Italien (ihrem erst Ankunftsland) überwiesen werden.
    1. Antwort von Thom Germann , Luzern
      Schon der erste Kommentar glänzt mit mangelndem Wissen und benutzt lieber die üblichen SVP-Schlagwörter, die es sicher irgendwo zum downloaden gibt. Auch wenn es nichts nützt: Der EGMR ist kein "Gericht von Brüssell" und auch die Schweiz stellt dort Richter. Unsere Direkte Demokratie ist einfach nicht so geschickt, wenn man bedenkt wie viele uninformierte Leute über Dinge abstimmen, die sie auch nicht verstehen. Aber darauf zählen ja die SVP-Initiativen.