Tödliches Trainsurfing: Warum riskieren Jugendliche ihr Leben?
Innert kurzer Zeit sind in der Schweiz drei Jugendliche gestorben, weil sie auf Züge geklettert sind. Erst vor wenigen Tagen ist in Beinwil am See ein sogenannter Trainsurfer gestorben. Woher kommt das gefährliche Phänomen Trainsurfing und wie können Eltern damit umgehen?
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Jungen Menschen geht es beim Trainsurfing vor allem um Anerkennung und Bestätigung, sagt Lulzana Musliu von der Kinder- und Jugendstiftung Pro Juventute. Mutproben seien zwar Teil der Identitätsfindung - aber gerade bei solch gefährlichen Inhalten brauche es Präventionsarbeit. Die drei Unfälle von Jugendlichen erschüttern. Sie sind auf Züge geklettert und dabei gestorben. Es handelt sich dabei um einen 18-Jährigen, der in Lenzburg im Kanton Aargau auf einen Zug gestiegen ist und in Beinwil am See ums Leben kam. Erst im Januar sind bei ähnlichen Vorfällen ein 14-Jähriger in Langenthal im Kanton Bern und ein 17-Jähriger in Zofingen im Kanton Aargau gestorben.
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In dieser Episode zu hören:
- Lulzana Musliu, Mediensprecherin bei Pro Juventute
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