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Ein Zauberer, Comic-Stil mit Smartphones am Jonglieren.
Legende: Mehr rausholen aus dem Smartphone ist keine Zauberei. KI/Copilot

Digital smart unterwegs 5 Tipps: So wird Ihr Smartphone zum Superhelfer

Ohne Smartphone wird es schwierig im Alltag. Mit diesen Tipps meistern Sie ihn noch besser.

1. Benachrichtigungen pro App einstellen

Jede App hat standardmässig die Erlaubnis, Benachrichtigungen zu senden – und tut dies auch fleissig. Darunter kann unsere Konzentration und Produktivität leiden.

Entziehen Sie jeder neu installierten App die Berechtigung, Sie zu benachrichtigen. Es sei denn, sie soll das explizit dürfen. Gehen Sie in die Systemeinstellungen («Zahnrädchen-Symbol»), auf «Apps» und wählen die App aus, bei der Sie einstellen wollen, welche Benachrichtigungen zugelassen sein sollen – oder nicht.

Screenshot des Modus «Schlafenszeit»
Legende: Nicht vergessen: Definieren Sie «Nicht stören»-Zeiten, in denen das Handy von sich aus auf stumm stellt Screenshot

2. Fotos und Videos übertragen

Mit dem Smartphone haben wir stets ein gigantisches Fotoalbum mit dabei. Damit es sicher ist vor Verlusten, sollten Sie die Dateien auf einer Cloud synchronisieren, beispielsweise jener von Apple oder Google.

Um Bilder und Videos auf dem Computer zu speichern, verbinden Sie das Smartphone mit einem USB-C-Kabel. Es taucht als Laufwerk im Windows Explorer auf und Sie können auf die Dateien zugreifen.

Verschiedene Geräte, die mit Kabeln verbunden sind.
Legende: Verbinden Sie das Smartphone mit dem Computer, um Daten zu übertragen. Imago

Achtung: Android und Mac-Computer mögen sich nicht, weil OS X das OTP-Protokoll nicht eingebaut hat. Der Mac erkennt das verbundene Android-Handy deshalb erst, wenn Sie ein Programm installiert haben wie zum Beispiel «Macdroid».

Gut zu wissen: Sie können an den USB-C-Anschluss Ihres Handys auch eine Festplatte oder einen USB-Stick anschliessen. Starten Sie dann die «Dateimanager»-App und kopieren die gewünschten Dateien auf das Speichermedium.

3. Passwörter managen

Mit dem Smartphone haben wir den Universalschlüssel, um uns überall anzumelden. Aktivieren Sie bei Ihren wichtigen Diensten die Zweifaktor-Authentifizierung. Sie erhalten dann eine SMS, die Sie zusätzlich zum Benutzernamen und Passwort eingeben müssen bei der Anmeldung.

Screenshot einer Ansicht, bei der das Handy einen QR-Code abfotografiert.
Legende: Immer mehr Dienste bieten Anmeldung mit einem «Passkey» an. Dazu müssen Sie einen QR-Code fotografieren, den der Dienst einblendet. Dann können Sie sich fortan mit dem Fingerabdruck einloggen. Dieses Anmeldeverfahren gilt als sehr sicher. Screenshot

Oder Sie generieren einen Zugangscode mit der «Authenticator»-App. Achten Sie darauf, dass diese App Ihre Codes auf einer Cloud synchronisiert (z.B. «Authenticator» von Google oder Microsoft), sonst haben Sie im Falle eines Verlustes des Handys keinen Zugang mehr zu den Diensten.

4. Plastik-Kärtli aufs Smartphone bringen

Ihr Smartphone hat ein Portemonnaie eingebaut, namens «Wallet». So bringen Sie eine Karte ins «Wallet»: Tippen Sie auf das «+» in der «Wallet»-App und fotografieren beide Seiten der physischen Karte. Handelt es sich um eine Bankkarte (Kreditkarte/Debitkarte), merkt das ihr Gerät und leitet in der Regel eine Überprüfung bei Ihrer Bank ein. Ist diese positiv, ist die Karte im «Wallet» und Sie können ab sofort das Handy ans Bezahlterminal im Geschäft halten.

Screenshot einer Landi-Geschenkkarte im physischen Original und als Version im «Wallet».
Legende: Sie können ihr «Wallet» auch mit Kundenkarten, Geschenkkarten oder Mitgliederausweise bestücken. So können Sie dann beispielsweise mit der «virtualisierten Geschenkkarte» bezahlen. Die original Plastikkarte kann zu Hause bleiben. Links: Originalkarte. Rechts: Die Karte im «Wallet» (der Strichcode ist nicht mehr aktiv). Screenshot

5. E-SIM

Auch die SIM-Karte wird überflüssig. Ihr digitales Pendant heisst: E-SIM. Dank ihr entfällt das mühselige Friemeln und Einschieben des Halterahmens ins Handy nach Abschluss eines neuen Abos. Sie müssen nur noch den QR-Code fotografieren, den Sie vom Netzbetreiber erhalten haben.

Die E-SIM macht es möglich, für Aufenthalte im Ausland ein Datenvolumen zu kaufen, das in der Regel viel günstiger ist als die Daten-Pakete und -Pauschalen der heimischen Anbieter. Die Internetsuche nach «E-SIM Datenpakete» führt zu dutzenden Anbietern. Sie können ein Datenpaket entweder in der App eines Anbieters kaufen oder auf dessen Webseite. Nach der Bezahlung nur noch den QR-Code fotografieren, der erscheint.

Überprüfen Sie vor dem Kauf, auf welchen Netzen im gewählten Land ihr «Kurzzeit-Abo» läuft und ob zum Beispiel 5G unterstützt wird für maximale Geschwindigkeit.

Radio SRF 1 «Ratgeber» 9.3.2026 11:10

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