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Legende: Audio Neuer Mobilfunkstandard 5G – was kommt auf uns zu? abspielen. Laufzeit 57:14 Minuten.
Aus Forum vom 14.02.2019.
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Ausbau Mobilfunknetz Neuer Mobilfunkstandard 5G – was kommt auf uns zu?

Das neue Mobilfunknetz verlangt neue Antennenleistungen, um in kurzer Zeit noch grössere Datenmengen zu verarbeiten. Es soll sowohl technischen Fortschritt bringen, ruft aber auch Mahner auf den Plan. Was sind die Chancen und Risiken des neuen Mobilfunkstandards 5G?

5G – die neue Generation der Mobilfunktechnologie verspricht, dass Autos selbständig fahren, Drohnen fliegen und Maschinen sich miteinander verknüpfen. Ganz ohne menschliches Zutun. Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Fortschritt ruft nach einer neuen Technologie, um in kürzerer Zeit noch grössere Datenmengen zu verarbeiten. Die einen freuen sich über die sich rasant verändernde Arbeits- und Lebenswelt. Andere erfüllt dieses greifbar gewordene Zukunftsszenario mit Schrecken.

Die Daten müssen fliessen

Mobilfunkantennen sollen aufgerüstet werden, um die neuen Datenmengen zu verarbeiten. Wie rasch das geht, ist politisch in der Schwebe. Andererseits drohen Tausende neue Antennenstandorte zu entstehen. Viele Bürgerinnen und Bürger erfüllt die damit verbundene elektromagnetische Strahlung mit Sorge. Betroffene klagen: Schmerzen, Schlaflosigkeit oder psychische Leiden sind die Folge. Wissenschaftler relativieren die Schädlichkeit von Elektrosmog – die Gefährdung der Gesundheit konnte mit verlässlichen Studien bisher nicht eindeutig nachgewiesen werden.

Der Fortschritt lässt sich nur schwer aufhalten

5G verändert unser Leben. Aber ist unser Lebensstil dadurch gefährdet? In der Sendung «Forum» diskutierten Befürworter und Skeptiker der neuen Mobilfunkgeneration 5G die Konsequenzen des technischen Fortschritts und analysierten Chancen und Risiken einer Welt, die uns buchstäblich um die Ohren fliegt. Was kommt mit 5G auf uns zu? Ist sie eine Gefahr für die gesellschaftliche Entwicklung und unsere Gesundheit oder macht die Welt damit einen grossen Schritt vorwärts?

Die Gäste in der Sendung waren:

  • Martin Zahnd, Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein
  • Martin Röösli, Strahlenexperte Schweizerisches Tropen- und Public-Health-Institut
  • Peter Grütter, Präsident Schweizerischer Verband der Telekommunikation Asut
Legende: Video Was bringt 5G? abspielen. Laufzeit 03:38 Minuten.
Aus 10vor10 vom 08.02.2019.

101 Kommentare

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  • Kommentar von Marlène Studer  (Marlène)
    Sehr geehrter Herr Trütsch
    Ich möchte mich sehr gerne einmal mit Ihnen treffen, um Ihnen einen Einblick in meinen Alltag zu ermöglichen. Meine mein Angebot ernst. Ich kann Ihnen bereits im Voraus versichern, dass es mit uns elektrosensiblen Menschen absolut keine Experimente zum Erbringen irgendwelcher Beweise braucht. Unser Alltag ist Experiment genug.
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    1. Antwort von Beno Trütsch  (benotruetsch)
      Liebe Frau Studer, ich nehme Ihr Angebot gerne an. Melden Sie sich unter beno_truetsch (at) outlook . com. Ich glaube Ihnen und den anderen hier auch, dass sie Beschwerden haben. Nur wenn keiner auf der ganzen Welt dies belegen kann, bzw. will, obschon es riesige Belohnungssummen dafür geben würden, dann muss man sich halt schon Fragen, ob die Ursache eine andere ist als die Strahlung. Eigenerfahrung ist wissenschaftlich gesehen nichts wert, tut mir leid.
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  • Kommentar von Urs Georg Allemann  (Alle)
    Diese Diskussion spielt sich zunehmend im luftleeren Raum statt. Es gibt genügend empirische Daten und wissenschaftliche Studien, die zweifelsfrei die negativen, krebsfördernden Wirkungen der elektromagnetischen Strahlung auf Organismen belegen. Eindrücklichstes Beispiel dazu ist vielleicht die über rund 10 Jahre gelaufene US-amerikanische NTP Studie.
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  • Kommentar von Beno Trütsch  (benotruetsch)
    Meine Meinung zu „mehr Antennen wäre besser“ habe ich inzwischen geändert. Denn mehr Antennen führten in der Vergangenheit zu mehr Elektrosensiblen. Von der Strahlenbelastung wäre es zwar klar vorteilhaft. Mehr Sendeleistung führt hingegen kaum zu mehr Elektrosensiblen -> Siehe umliegendes Ausland mit deutlich höheren Grenzwerten. Die Fakten sprechen klar dagegen, dass es zwischen Strahlung und den Symptomen einen kausalen Zusammenhang gibt. Letztlich hilft da aber nur Aufklärung.
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