Zum Inhalt springen

Header

Auf einem Fenstersims steht eine Holzkiste mit einem Blumentopf und einem Vogelhäuschen drin.
Legende: Fertig Winterschlaf Machen Sie Haus und Garten fit für den Frühling. Unsplash/Micheile Henderson
Inhalt

Fertig Winterschlaf Mit diesen Tipps werden Haus und Garten fit für den Frühling

Der Frühling steht vor der Tür – aber in Haus und Garten herrscht noch Winter? Höchste Zeit also, dass Sie sich langsam fit für den Frühling machen. Die Gartenmöbel wollen geputzt und die Winterkleider eingelagert werden. Mit diesen Tipps geht alles ganz einfach.

Winterkleider einlagern

Dicke Winterkleider landen im Frühling für ein halbes Jahr entweder auf dem Estrich, im Keller oder in einer Unterbett-Schublade. Vorher sollten sie entweder gewaschen oder gut ausgelüftet werden.

Damit die Winterkleider in ein paar Monaten nicht müffeln oder von Motten befallen werden, helfen Düfte aus der Natur. Füllen Sie einen kleinen Stoffsack mit Lavendel, Gewürznelken oder Thymian. Für einen angenehmen Duft sorgen auch Zitronen- sowie Orangenschalen oder eine leere Parfümflasche.

Frühlingskleider auffrischen

Wenn die Winterkleider weggeräumt werden, wollen natürlich auch die Frühlings- und Sommerkleider wieder ans Tageslicht. Riechen diese modrig, hilft warme Luft: Hängen Sie die Kleider einige Tage in die Wohnung oder ins Treppenhaus. Oder lüften Sie sie im Freien an der Sonne aus. Schlechte Gerüche werden am besten durch Wärme in Kombination mit Frischluft verdrängt.

Eilt es, trocken Sie die Kleider im Tumbler. Bei Daunenjacken sollte man ein paar Tennisbälle dazulegen. Diese halten die Füllung locker. Auch Essig soll Gerüche eliminieren. Dazu wäscht man die Kleider in der Maschine mit einer halben Tasse hellem Tafelessig, Temperatur gemäss Pflegeetikette. Eine mildere Alternative ist das Waschen mit Waschsoda aus der Drogerie.

Kalkränder an Blumentöpfen entfernen

Über den Winter können sich unschöne Kalkränder an Blumentöpfen bilden. Leichte Kalkspuren lassen sich mit einer Bürste entfernen. Bei stärkerer Verschmutzung bearbeitet man die Ränder mit einem rauen Schwamm und Wasser mit Putzessig oder Zitronensäure.

Wer ein paar Tage Zeit hat, stellt die leeren Tontöpfe in ein Wasserbad mit etwas Essig. Danach bürstet man die Kalkstellen nass ab und reinigt den Topf gut mit klarem Wasser.

Kalkspuren können vermindert werden, wenn der Topf alle paar Monate an der Aussenseite, wenn möglich auch auf der Innenseite, mit etwas Öl eingerieben wird. Die natürlichen Eigenschaften des porösen Tons gehen so jedoch verloren.

Den Grill zum Strahlen bringen

Der Grill strotzt nur so vor eingebranntem Fett und Schmutz. So bekommen Sie den Rost sauber und schrubben sich dabei die Hände nicht wund: Den Grillrost mit nassem Zeitungspapier umwickeln. Anschliessend über Nacht in ein Wasserbad einlegen. Eingebrannte Rückstände lassen sich danach leichter entfernen. Auch Kristallsoda-Salz hat sich beim Reinigen von stark vermutzten Rosten bewährt.

Natur- und Kunststein richtig reinigen

Bei verschmutzten Steinplatten, Böden, Mauern oder Brunnen kommt häufig der Hochdruckreiniger zum Einsatz. Nicht alle Steine vertragen jedoch die volle Wasserleistung. Um der Oberfläche nicht zu schaden, sollte der Druck auf 60 bar reduziert werden.

Rostflecken auf Balkonplatten aus Kunststein poliert man mit einem Lappen und etwas Zahnpasta weg. Öl und Fett hinterlässt auf porösem Naturstein gerne dunkle Flecken. Hier hat sich die Pfeifenerde bewährt. Diese streut man trocken auf die Flecken oder vermischt sie zuvor mit einem Fleckenmittel zu einem Brei. Danach deckt man den Fleck zu und lässt die Paste trocknen. Die Pfeifenerde saugt das Öl aus dem Stein und bindet es.

Sonnenstoren und -schirme putzen

Vogelkot und andere feuchte Flecken lässt man zuerst trocknen und entfernt sie danach mit einer weichen Bürste. Als Alternative haben sich Abwaschschwämme (weiche Seite) und farblose Radiergummis bewährt.

Grössere Flecken reibt man mit lauwarmem Wasser und einer pH-neutralen Seife oder Shampoo ein. Kurz einwirken lassen, danach den Stoff mit Wasser abspülen. Dabei ist es wichtig, möglichst viel Schirmtuch zu reinigen, um Farbunterschieden vorzubeugen.

Grobe Bürsten, scharfe Reinigungsmittel sowie Hochdruck- und Dampfreiniger werden von Fachleuten nicht empfohlen. Zwar werden die Storen und Schirme zunächst sauber, der Stoff verliert aber seine Imprägnierung. Kleinere Risse im Stoff sollte man mit farblosem Nagellack bepinseln.