«Generation Teleboy»

Das waren noch Zeiten, als das Radio sein eigenes Orchester hatte. Auch der Filmemacher Hannes Hug ist mit «Teleboy» aufgewachsen und sass gebannt vor der Mattscheibe, als die «DRS-Bigband» aktuelle Musik interpretierte. Heute kommt sein Film «Generation Teleboy» ins Kino.

Die Schweizer Schauspielerin Stephanie Glaser (rechts), Kurt Felix (links), im Hintergrund die DRS-Bigband. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: «Teleboy» vom 23. Februar 1974 mit Kurt Felix Auftritt der Schweizer Schauspielerin Stephanie Glaser (rechts im Bild). Im Hintergrund die DRS-Bigband. Keystone

Ursprünglich war die «DRS-Bigband» nur am Radio zu hören. Unvergesslich machten die Musiker sich aber mit ihren Auftritten in der Fernseh-Sendung «Teleboy».

Regisseur Hannes Hug. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Regisseur Hannes Hug. SRF

Filmemacher Hannes Hug hat in den Archiven des Schweizer Fernsehens die Geschichte des «Teleboys» aufgearbeitet. Jetzt läuft sein Film Generation Teleboy» im Kino. So hat er erfahren, dass die «DRS Bigband» in den Anfängen des «Teleboys» noch live gespielt hat, sich dies aus Produktionsgründen aber irgendwann änderte. Die Musiker nahmen die Stücke im Radiostudio auf und die Musik wurde im Fernsehen «Playback» eingespielt.

Der Dokumentarfilm «Generation Teleboy» ist festgemacht an den Erinnerungen der pensionierten «DRS Bigband»-Musiker. «Ich will zeigen, was es bedeutet hat, zu dieser Zeit Musiker zu sein», sagt der Regisseur Hannes Hug.

Dirigent der «DRS Bigband» war Hans Möckel. Sein Sohn Thomas ist quasi im Orchester aufgewachsen, sein Vater Hans Möckel leitete und prägte die «DRS-Bigband» über viele Jahre hinweg.