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Radio SRF 1 Haben armutsbetroffene Kinder schlechte Bildungschancen?

Jedes sechste Kind in der Schweiz ist gefährdet, in Armut aufzuwachsen. Diese Kinder haben es auch in der Schule oft nicht einfach. Denn die Herkunft ist mitbestimmend für den Bildungsweg eines Kindes. Wie kann man diese Chancen-Ungleichheit in der Bildung verringern? Die Diskussion im «Forum».

Legende: Audio «Forum»: Die ganze Sendung zum Nachhören abspielen. Laufzeit 53:25 Minuten.
53:25 min, aus Forum vom 24.11.2016.

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Damit Armut nicht «vererbt» wird, müssen Kinder gut ausgebildet werden. Frühförderung gehört dazu. Aber auch Unterstützung von Schule und Elternhaus. Und die Unvoreingenommenheit der Lehrkräfte.

Im «Forum» diskutieren Gäste und Hörerinnen und Hörer darüber, warum Kinder aus Familien mit wenig Geld schlechtere Bildungschancen haben. Und welche Massnahmen dagegen nötig sind.

Das sagen die Gäste im Studio:

Porträt von Verena Herzog.
Legende: Verena Herzog, Nationalrätin SVP (TG), Mitglied nationalrätliche Kommission Wirtschaft, Bildung, Kultur. Keystone
Schule und Eltern müssen sich gemeinsam fürs Wohl und den Bildungserfolg des Kindes einsetzen.
Porträt von Christoph Eymann.
Legende: Christoph Eymann, Erziehungsdirektor des Kantons Basel Stadt. Keystone
Die Volksschule ist die einzige Klammer um unsere Gesellschaft. Deshalb finde ich es wichtig, dass alle jungen Menschen eine für sie optimale Bildung erhalten können, unabhängig vom Einkommen der Eltern.
Porträt Bettina Fredrich.
Legende: Bettina Fredrich, Leiterin Fachstelle Sozialpolitik Caritas. zVg
Sparen auf Kosten der Chancengleichheit ist inakzeptabel.

Online-Diskussion

Wie kann man die Chancen-Ungleichheit bei armutsbetroffenen Kindern in der Bildung verringern? Hier geht es zur Online-Diskussion.

17 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Kocher (blindvogel)
    Ich arbeitete selber 5 Jahre in einer Tagesschule und unterstütze die momentane Entwicklung richtung Ganztagesbetreuung nicht. Ich bin der festen Überzeugung, dass eine Betreuungsperson nie auch nicht nur im Ansatz die natürliche Beziehung zu den Eltern ersetzen kann. Doch genau diese Beziehung ist es, die dem Kind später Halt geben wird. Ein Kind braucht nicht mit dem Porsche von der Tagesschule abgeholt zu werden, sondern es benötigt Zeit, wo es als Individuum ernst genommen und geliebt wird.
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  • Kommentar von Daniel Coray (Daniel Coray)
    Bitte nicht mehr einzelne Lehrer mit diesen blöden Noten und Kommentaren über das ganze leben eines Kindes urteilen lassen, wie in meinem Fall wo ein einzelner Lehrer und erst noch ein unerfahrener Schulabgänger mit einer Anordnung im Notenheft viele Türen für immer zugeschlagen hat und mir so im Leben sehr viel unmöglich gemacht hat.
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  • Kommentar von Peter Laubscher (Radiofan)
    Diese Ausreden wegen der Armut werden über strapaziert. Es kostet nichts anständig zu sein. Man hat 60 Jahre Zeit sich zu entwickeln. In unserer Generation waren die Eltern unvergleichlich ärmer als die heutigen Eltern sind. Nur die Bedürfnisse waren nicht auf den Nachbarn ausgerichtet, sondern auf die eigenen Möglichkeiten.
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