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Radio SRF 1 Haben Frauen die schlechteren Karten?

Frauen gehen in die Politik, Frauen sind berufstätig, Frauen lassen es im Ausgang krachen. Frauen sind längstens gleichberechtigt. Sind sie das? Drei Frauen aus drei Generationen und eine Wissenschaftlerin diskutierten darüber. Mit dabei die erste Bundesrätin der Schweiz, Elisabeth Kopp.

Legende: Audio «Forum»: Die ganze Sendung zum Nachhören abspielen. Laufzeit 53:00 Minuten.
53 min, aus Forum vom 09.03.2017.

Die Hälfte aller Studierenden an der Uni ist weiblich. Das war zu Elisabeth Kopps Zeiten an der Uni anders. Als sie als erste Frau an ihrer Fakultät mit Bestnote abschloss, war das eine kleine Sensation. Die Juristin wollte Jugendanwältin werden, doch es kam anders. Sie wurde Bundesrätin.

Porträt von Elisabeth Kopp.
Legende: Elisabeth Kopp (80), Altbundesrätin. Keystone
Ich wurde als Frau nicht diskriminiert.
Porträt Jolanda Brunner
Legende: Jolanda Brunner (55), Vizegemeindepräsidentin Spiez (BE). zVg
Wir Frauen haben nicht schlechtere Karten. Einfach andere.
Jessica Zuber
Legende: Jessica Zuber (28), Geschäftsführerin Alliance F, Bloggerin «Bärner Meitschi». ZVG
Warum habe ich als Frau im 21. Jahrhundert immer noch schlechtere Karten im Arbeitsleben und muss mir von Männern die Welt erklären lassen?
Patricia Felber sitzt auf einem Bürostuhl auf einer Wiese und hat einen Laptop auf den Knien.
Legende: Patricia Felber (44), Wissenschaftlerin. zVg
Teilzeitarbeit ist ein Karriere-Killer.

Heute sind viele Frauen bestens ausgebildet. Trotzdem fehlen sie in höheren Chargen – in Wirtschaft und Politik. Wollen die Frauen nicht oder können sie nicht?

Hier geht es zur Online-Diskussion: Haben Frauen die schlechteren Karten? Kommentare sind auch in die Live-Sendung eingeflossen.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Elisabeth Frehner-Isenring (Denia)
    Er lernte , mich zu verteidigen und durchzusetzen. Er nahm sich so zurück, damit ich meine Fähigkeiten leben musste und durfte. Jetzt genese ich langsam von grosser seelischer Last. Habe immer gearbeitet, neben Kindern, Grosdkindern und und und. Ich liebe meinen Hans sehr und glaube an Gott. Gott ist kein Ding unmöglich. Daran müssen wir Frauen glauben
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  • Kommentar von Elisabeth Scheck-Spycher (Elisabeth Scheck-Spycher)
    Das Dilemma begimnt oft in der Erziehung. Ich musste mich gegen die Meinung meines Vaters: "Eine Lehre für ein Mädchen macht keinen Sinn, geh doch besser gleich in die Fabrik Geld verdienen" durchsetzen. Habe dann erfolgreich eine KV-Lehre gemacht, mich weitergebildet und während die Kinder klein waren, teilzeit selbständig von zu hause aus gearbeitet; danach wieder teilzeit auswärts. Es sollten mehr Teilzeit- und homeofficeangebote geschaffen werden. Die Zeit mit den Kindern ist so wertvoll.
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  • Kommentar von Markus Laubacher (Markus W. Laubacher)
    Seit die Frauen emanzipierter sind werden sie vom männlichen Management auch häufiger intrumentalisiert. Sie sollen ein Fehlmanagement oder unlautere Geschäftspraktiken in der Öffentlichkeit verdecken u. schönreden. Zum Bsp. über weibliche Kommunikationsverantwortliche. Tönt dann noch so als ob diese Frauen jeweils Verantwortung tragen würden.
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