«Ich bin ein Optimist, der vorwärts schaut»

Zum Filmstart der «Schwarzen Brüder» spricht Regisseur Xavier Koller als Morgengast darüber, was ihm bei der Umsetzung des gleichnamigen Buchs wichtig war und wie das Leben als Schweizer Regisseur in Hollywood wirklich ist.

Xavier Koller und Fynn Henkel als Giorgio spassen während den Dreharbeiten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Xavier Koller und Fynn Henkel als Giorgio während den Dreharbeiten für die «Schwarzen Brüder» im Juli 2012 in Köln. Keystone

Die Verfilmung von «Die Schwarzen Brüder» läuft in den Schweizer Kinos. Der Schweizer Regisseur Xavier Koller hat die Geschichte der armen Tessiner Buben verfilmt, die von ihren Eltern aus Geldnot als Kaminfeger nach Mailand verkauft werden. Geschrieben haben die Geschichte die beiden verstorbenen Autoren Lisa Tetzner und Kurt Held. Es wurde 1942 veröffentlicht und ist zum Jugenbuch-Klassiker geworden.

Xavier Koller: Oscar-Preisträger seit 1991

Es ist nicht das erste Mal, dass der 1944 in Schwyz geborene Xavier Koller eine wahre Geschichte verfilmt.1991 gewann er mit seinem Film «Reise der Hoffnung» den Oscar in der Kategorie «Bester ausländischer Film».

«Reise der Hoffnung» erzählt das tragische Schicksal einer türkischen Flüchtlingsfamilie, die auf der Flucht in die Schweiz am Splügenpass ihr Kind an den Berg verlor.

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