«Persönlich»: Gemeindepräsidentin trifft Fussball-Legende

Christine Mangold ist die erste Frau im Amt der Gemeindepräsidentin in Gelterkinden (BL). Im Oberbaselbiet hat auch Fussball-Legende Karl «Karli» Odermatt seine Heimat gefunden. Die beiden lernen sich bei «Persönlich»-Gastgeber Christian Zeugin persönlich kennen.

Porträt von Christine Mangold und Karl Odermatt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Oberbaselbieter unter sich Christine Mangold und Karl Odermatt. Keystone/ Bildmontage SRF

Christine Mangold

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Bildlegende: Christine Mangold. zvg

«Ich war eine Spätzünderin in der Politik», sagt Christine Mangold. Erst mit 40 stieg sie in die Politik ein, dann aber mit umso mehr Verve: Einige Jahre darauf war sie bereits Fraktionspräsidentin der FDP im Baselbieter Landrat. Vorher war sie vor allem ehrenamtlich engagiert als Initiantin der «Mütter Initiative», die den Aufbau eines Spitals in Rumänien ermöglichte.

In Gelterkinden, wo sie 2008 als erste Frau zur Gemeindepräsidentin gewählt wurde, ist sie seit Kindsbeinen gut verankert: Ihr Vater betrieb ein Coiffeurgeschäft mitten in Gelterkinden. Dort traf sich das ganze Dorf. Die Gemeinde hält stets auf Trab: «Mit 90 aktiven Vereinen bin ich praktisch an jedem Abend irgendwo im Dorf unterwegs», sagt Christine Mangold mit einem Schmunzeln.

Karl Odermatt

Karl Odermatt

2:40 min, aus Glanz & Gloria vom 18.12.2012

Fussball-Legende Karl Odermatt ist ein Basler Urgestein. Tatsächlich wohnt er mit seiner Familie seit fast zwei Jahrzehnten in der Gelterkinder Nachbargemeinde Rickenbach (BL). «Ich wollte, dass meine Kinder auf dem Land in einer gesunden Umgebung aufwachsen», sagt er. Auf die Welt kam Karl Odermatt in Luzern und verbrachte neben seiner ruhmvollen Aktivzeit beim FC Basel auch einige Jahre in Bern bei den Young Boys. Heute ist Karl Odermatt als Markenbotschafter des FCB tätig und nach wie vor bei jedem Spiel dabei. Unlängst wählte ihn der Club zum «Captain auf Lebenszeit».

Zehn Tore schoss «Karli» in 50 Länderspielen. In den letzten Jahrzehnten hat er die Hochs und Tiefs des FC Basel erlebt: «Die Zeit in der Nationalliga B war hart, es fehlte das Geld und der Erfolg – das vergisst man schnell, wenn man den heutigen FCB mit mit dem Club am Anfang der 90er Jahre vergleicht.»

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