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Radio SRF 1 «Persönlich» in «Schwarz-Weiss»

Dani Fohrler lädt zu einer «Persönlich»-Sendung in «Schwarz-Weiss». Die Farbe Schwarz steht für die Modeschöpferin Christa de Carouge, die Farbe Weiss für den Degenfechter Max Heinzer.

«Persönlich»-Gastgeber Dani Fohrler mit seinen Gästen Christa de Carouge und Max Heinzer.
Legende: «Persönlich»-Gastgeber Dani Fohrler mit seinen Gästen Christa de Carouge und Max Heinzer. SRF

Christa de Carouge

Legende: Video Schlicht und Schwarz – Christa de Carouge abspielen. Laufzeit 03:02 Minuten.
Aus 10vor10 vom 05.09.2013.

«Schwarz ist wandlungsfähig und reichhaltig, verweist auf Unausgesprochenes, auf Unbewusstes», so die Modeschöpferin, die für ihre schwarzen Kleiderkreationen bekannt ist. In ihren Kleidern soll es sich leben lassen wie in den eigenen vier Wänden. Gerne vergleicht Christa de Carouge ihre Kreationen mit Architektur: «Eine Fassade soll vor der Aussenwelt schützen und dem Bau ein erkennbares Gesicht geben».

Geboren ist Christa de Carouge als Christa Furrer. Verschiedene Umstände haben zu diesem Künstlernamen geführt, der seinen Ursprung in der Genfer Gemeinde Carouge hat, wo sie viele Jahre lebte. Heute, mit 77 Jahren, hat sich Christa de Carouge entschieden, ihr Geschäft nicht mehr weiterzuführen. Sie wolle auf dem Höhepunkt abtreten und nicht durch Umstände gezwungen werden, sagt sie. Selbstverständlich hat sie aber für ihre Zukunft ganz konkrete Pläne.

Max Heinzer

Legende: Video Der weltbeste Fechter ist ein leidenschaftlicher Fischer abspielen. Laufzeit 02:52 Minuten.
Aus Glanz & Gloria vom 13.06.2013.

Ganz in Weiss erscheint Degenfechter Max Heinzer (26) zu seinen Wettkämpfen. Der weisse Stoff seiner Ausrüstung ist sehr robust und gilt sogar als schusssicher. Primär dient er aber als Schutz vor blauen Flecken. Schon als Teenager hat Max Heinzer seine Freizeit dem Fechten gewidmet. Alles dreht sich in seinem Leben um Sport. «Ich bin der Achtung-fertig-los-Typ» betont er immer wieder und spielt damit auf seinen Fechtstil an, mit dem er äusserst erfolgreich ist. Dieses Jahr war er schon zwei Mal die Nummer 1 in der Weltrangliste.

Im Sport gilt es aber auch, Niederlagen auszustehen: Bei den Olympischen Spielen in London oder an der WM in Budapest lief es für Max Heinzer nicht nach Wunsch. Und nun musste er wegen Verletzungen eine lange Pause einlegen, was dem ehrgeizigen Sportler ziemlich schwer fällt. Diese Umstände erlauben aber immerhin mehr Zeit für sein liebstes Hobby, dem Fischen. Am Wasser könne er viel Kraft tanken, sagt der Naturliebhaber. Diese Kraft wird er für sein nächstes grosses Ziel brauchen. Edelmetall an den Olympischen Spielen 2016 in Rio, Brasilien.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Das war eine frisch-fröhliche Sendung. Der sympathische Radiomann Dani Fohrler hat sich u. a. so herzig über die beiden "schwarzen G'stältli auf dem Spazierweg (Christa de Carouge mit Hund) amüsiert. Ich lernte Frau de Carouge vor einigen Jahren als liebenswürdige, humorvolle Modedesignerin ohne Starallüren anl. der Vorführung ihrer Kollektionen in Stans kennen. Die Dame in Schwarz hat Recht: Max Heinzer ist wirklich ein sehr schöner - und auch sympathischer - Mann.
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