Sex-Attacken: Was tun, damit es nicht wieder passiert?

Hunderte junger Frauen sind in der Silvester-Nacht in Köln sexuell attackiert worden. In Gruppen gingen die Täter auf Frauen los. Was können wir tun, damit sexuelle Attacken in diesem Ausmass bei uns in der Schweiz nicht passieren? Die Diskussin im «Forum».

Die Ermittlungen zu den Sex-Attacken in Köln laufen. Aber die Berichte der Polizei belegen, dass die Mehrzahl der jungen Täter arabischer oder nordafrikanischer Herkunft ist. Und auch wenn Sexismus und die sexuelle Belästigung von Frauen nicht ausschliesslich importierte Probleme sind, ist eines klar: Der Konflikt birgt kulturellen Zündstoff. Denn noch nie wurden so viele junge Frauen in Köln und anderen deutschen Städten in aller Öffentlichkeit von ausländischen Männern sexuell belästigt. Die Zahl der Anzeigen liegt alleine in Köln bei über 500.

Diskussion mit Hörern und Experten

In der Schweiz gab es bisher keine sexuellen Attacken in diesem Ausmass. In kleinerem Rahmen aber gab es sie auch. Der Stadtpolizei Zürich liegen unterdessen zehn Anzeigen vor, in denen junge Frauen an Silvester von Gruppen nordafrikanischer oder arabischer Männer sexuell belästigt worden sind.

Was ist der Hintergrund dieser sexuellen Attacken? Und wie gehen wir in der Schweiz damit um? Was machen wir bei der Integration anders als die Deutschen? Was kann man tun, damit sich solche Attacken möglichst nicht wiederholen? Die Diskussion dazu finden Sie unten im Kommentarfeld.

Gäste in der Sendung waren:

  • Andrea Gisler, Präsidentin der Frauenzentrale Zürich
  • Amor Ben Hamida, Autor, schweizerisch-tunesischer Doppelbürger
  • Thomas Kessler, Integrationsexperte, Entwickler des Basler Integrationsmodells («Fördern und Fordern»)

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