Zum Inhalt springen

Radio SRF 1 Sex-Attacken: Was tun, damit es nicht wieder passiert?

Hunderte junger Frauen sind in der Silvester-Nacht in Köln sexuell attackiert worden. In Gruppen gingen die Täter auf Frauen los. Was können wir tun, damit sexuelle Attacken in diesem Ausmass bei uns in der Schweiz nicht passieren? Die Diskussin im «Forum».

Legende: Audio «Sex-Attacken: Was tun, damit es nicht wieder passiert?» abspielen. Laufzeit 55 Minuten.
55 min, aus Forum vom 14.01.2016.

Die Ermittlungen zu den Sex-Attacken in Köln laufen. Aber die Berichte der Polizei belegen, dass die Mehrzahl der jungen Täter arabischer oder nordafrikanischer Herkunft ist. Und auch wenn Sexismus und die sexuelle Belästigung von Frauen nicht ausschliesslich importierte Probleme sind, ist eines klar: Der Konflikt birgt kulturellen Zündstoff. Denn noch nie wurden so viele junge Frauen in Köln und anderen deutschen Städten in aller Öffentlichkeit von ausländischen Männern sexuell belästigt. Die Zahl der Anzeigen liegt alleine in Köln bei über 500.

Diskussion mit Hörern und Experten

In der Schweiz gab es bisher keine sexuellen Attacken in diesem Ausmass. In kleinerem Rahmen aber gab es sie auch. Der Stadtpolizei Zürich liegen unterdessen zehn Anzeigen vor, in denen junge Frauen an Silvester von Gruppen nordafrikanischer oder arabischer Männer sexuell belästigt worden sind.

Was ist der Hintergrund dieser sexuellen Attacken? Und wie gehen wir in der Schweiz damit um? Was machen wir bei der Integration anders als die Deutschen? Was kann man tun, damit sich solche Attacken möglichst nicht wiederholen? Die Diskussion dazu finden Sie unten im Kommentarfeld.

Gäste in der Sendung waren:

  • Andrea Gisler, Präsidentin der Frauenzentrale Zürich
  • Amor Ben Hamida, Autor, schweizerisch-tunesischer Doppelbürger
  • Thomas Kessler, Integrationsexperte, Entwickler des Basler Integrationsmodells («Fördern und Fordern»)

82 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Heidi gisi, basel
    Die Frau vorhin am Telefon sagte: "Sie würde alle grüssen." Es sagte es uns niemand, aber ich weiss es. Muslimen darf man nicht ins Gesicht und schon gar nicht in seine Augen schauen! Schön den Blick senken! Nichts annehmen aus seinen Händen, ihm aber auch nichts reichen. Nicht grüssen. Man ist sonst bereits eine Hure und hat verloren. Weshalb man den Frauen hier in der CH nichts davon sagt, weiss ich auch nicht.So laufen sie halt ohne es zu wollen ins Unglück.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jakob Strebel, Engelberg
    Wir hören und lesen häufig in den Medien, dass die Flüchtlinge sehr gut wissen was ihnen in unserem Land zusteht. Ich schlage vor, dass Helfer diesen Flüchtlingen auch klar machen was die unsere Normen punkto zusammenleben und gegenseitigem Respekt sind.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Anne Battocletti, 3770 zweisimmen
    Gewalt gegen Frauen hat mit Religion nicht zu tun, der Täter versteckt sich dahinten. Gewalt gegen Frauen findet leider in jede Gesellschaft statt. Gewalt gegen Frauen ist eine rein Macht Ausübung, man sucht eine Person mit dem Ziel an ihr sein eigene Frust rausgelassen. Gesetze: man muss sie endlich applizieren, die Täter rasch vor dem Gericht vorführen Polizei braucht die Unterstützung der Gesellschaft, Respekt gegenüber unsere Polizei Es gibt sehr viele guten Muslime
    Ablehnen den Kommentar ablehnen