Spitzenkoch und Volksmusikerin aus der Innerschweiz

Die Innerschweiz punktet mit ausgezeichnetem Essen und schmissiger Ländlermusik. Spitzenkoch Franz Wiget und Volksmusik-Kennerin Margrit Annen sind zu Gast bei Katharina Kilchenmann im «Persönlich» aus Steinen (SZ).

«Persönlich»-Gastgeberin Katharina Kilchenmann mit Margrit Annen (l.) und Franz Wiget (r.). Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: «Persönlich»-Gastgeberin Katharina Kilchenmann (mitte) mit den Gästen Margrit Annen und Franz Wiget. SRF

Margrit Annen: Zwischen Volksmusik und Hausfrauenleben

Portrait Margrit Annen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Margrit Annen. ZVG

«Daamätuur» heisst Margrit Annens Ländlerkapelle. Sie selbst spielt im Damenensemble das Klavier. Die Musik gehört seit jeher zu Ihrem Leben: Ihr Vater, Chaspi Gander, ist eine Volksmusiklegende, ihre Mutter stammte ebenfalls aus einer Musikantenfamilie und zusammen mit ihren drei Geschwistern machte Annen schon als Kind viel Musik.

Als Hausfrau ist sie viel und gern zuhause. Sie liebt es, für ihre vier Kinder und ihren Mann zu kochen und sieht im Hausfrauenleben eigentlich nur Vorteile. «Ich habe viel Zeit für die Familie und auch immer wieder Freiräume für mich», sagt sie.

Als Musikredaktorin bei «Radio Tell» und Redaktionsleiterin der Zeitschrift des Verbands Schweizer Volksmusik arbeitet sie von Zuhause aus. Am Wochenende ist sie dann gerne unterwegs. «Ich gehe in Konzerte aller Art und tanze für mein Leben gern», sagt sie. Und natürlich spielt sie mit ihrer Kapelle selber zum Tanz auf.

Franz Wiget: «Koch des Jahres 2012»

Portrait Franz Wiget. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Franz Wiget. ZVG

Franz Wiget ist zusammen mit seinen zwei Brüdern oberhalb des Dorfes Steinen aufgewachsen. Der erste Sohn übernahm den Bauernhof, der zweite die Schnapsbrennerei und er, der Dritte, ging nach einer Kochlehre in die Welt hinaus. Mit gemischten Gefühlen übernahm er später das Restaurant Adelboden, das zum Anwesen der Wigets gehörte. Er begann dort zusammen mit seiner Frau zu wirten und hat aus der Landbeiz ein Gourmetrestaurant der Spitzenklasse gemacht.

Der Spitzenkoch mit 18 Gault-Millau Punkten ist stark in der Heimat verwurzelt: Er bezieht nicht nur die meisten Produkte aus der Region, auch seine Brüder und die Nachbarn sind ihm wichtig. «Auszeichnungen und ein gut laufender Betrieb sind schön», sagt Wiget, «aber man schafft das nur mit einer guten Frau und einem guten Team. Und beides habe ich und bin dankbar dafür!»

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