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Radio SRF 1 Terroristen nutzen Angst als Waffe – was macht das mit uns?

Zuerst traf der Terror Frankreich und die Türkei, jetzt steht Belgien unter Schock. Mehr als 30 Tote und über 250 Verletzte ist die erste Bilanz nach den Anschlägen in Brüssel. Terroristen verbreiten in Europa Angst und Schrecken. Im «Forum» wurde diskutiert: Was heisst das für unsere Gesellschaft?

Legende: Audio Hier hören Sie die ganze Sendung abspielen. Laufzeit 53:11 Minuten.
53:11 min, aus Audio SRF 1 vom 24.03.2016.
Zwei bewaffnete Militaristen bewachen nach den Anschlägen in Brüssel ein Gebäude.
Legende: Höchste Terrorwarnstufe nach den Anschlägen in Brüssel. Keystone

Die Attentat-Serie in Belgien erschüttert und verunsichert. Denn mit einem Ende solcher Anschläge ist nicht zu rechnen. Kurt Spillmann, emeritierter ETH-Professor für Sicherheitspolitik und Konfliktforschung, ist überzeugt:

Europa muss mit weiteren Attentaten rechnen.

Angst – die Waffe der Terroristen

Was bezwecken die Attentäter mit solchen Anschlägen? Für viele Experten ist klar: Die Verbreitung von Angst und Schrecken ist eine der Hauptwaffen der Terroristen. Sie wollen die westliche Gesellschaft mit ihren Werten destabilisieren.

Es kann überall passieren

Gemäss Nachrichtendienst des Bundes (NDB) gibt es keinerlei Indizien auf eine direkte Bedrohung der Schweiz. Der NDB erklärte nach den Anschlägen in Brüssel in seiner Stellungnahme, dass die Schweiz nicht primäres Zielland von islamistisch motivierten Attentätern sei. Als westliches Land bleibe die Schweiz aber ein mögliches Ziel.

Online-Diskussion

Was machen solche Terrormeldungen mit uns? und führt die Zunahme solcher Anschläge zur Destabilisierung unserer Gesellschaft? Diese Fragen diskutierten wir in der Sendung «Forum» mit Experten und zahlreichen Hörerinnen und Hörern, die ihre Meinung ins Kommentarfeld geschrieben haben.

55 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Laudani, Liestal
    Wie alle war auch ich erschüttert was in Brüssel passiert ist. Ich bin aber auch erschüttert, wie viele unschuldige Kinder, Frauen, Männer jeden Tag von den Bomben und Dronen des Westen in Stücke gerissen werden. Ich bin auch erschüttert, dass dies nie gross in den Medien diskutiert wird. Ja, solange diese Ungleichheit existiert, werden wir mit dem Terror leben müssen.
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  • Kommentar von heidi gisi, basel
    2) zur Schule oder zur Arbeit zu fahren, sein Kind in der KITA, oder im Kindergarten bei denen die meisten frei zugänglich sind, abzugeben. Im Spital, kann jeder raus und rein gehen, genauso, wie in den Einkaufszentren. Die Ängste werden kommen, schleichend, wie der Terror. Aber die Schweizer Regierung, ist ja so beflissen, ja keine Menschenrechte - die der Fremden nämlich - auch nur etwas anzukratzen, geschweige denn zu verletzen. Ja, ich mache mir Sorgen um meine Familie + Alle, nicht um mich.
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  • Kommentar von heidi gisi, basel
    Von empört, über entsetzt bis erschüttert, wird es wohl aus Bundesrätin Sommaruga's Mund ertönen, sollte der Terror auch unser Land erreicht haben. Sie, muss nicht in vollgestopften Zügen und Drämmli fahren. Sich nicht von proppenvollen, engen Rolltreppen auf die Passerelle im Central Station, tragen lassen. Als die SVP vorschlug, von all den jungen hergereisten Männern, die DNA zu erstellen, meinte sie, das sei Menschen verachtend. Was, ist denn das, in ständiger Angst und Misstrauen jeden Tag,
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