Tränen für Dimitri – Weggefährten trauern um einen grossen Clown

«Dimitri ist gesund gestorben», sagt Rolf Knie. Für ihn kam der Tod des beliebten und europaweit bekannten Clowns ebenso überraschend, wie für andere Weggefährten.

Für den Zirkusmann und Künstler Rolf Knie kommt der Tod von Dimitri überraschend.

«  Er wird eine Lücke hinterlassen, die nicht so rasch zu füllen ist. »
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Programmhinweis

Zur Erinnerung an Dimitri zeigt SRF 1 am 20.7. folgende Sendungen:

  • 13.10 Uhr: «Sternstunde Philosophie: Dimitri – Einsichten eines Clowns»
  • 18.40 Uhr: Sondersendung «glanz & gloria»
  • 22:25 Uhr: «Dimitri – Eine Reise»

Noch aufgewühlt von der Nachricht erzählt Rolf Knie von einem seiner wichtigsten Weggefährten. 1970 stand Rolf Knie als 21-Jähriger mit Dimitri in der Manege. Damals sei das Engagement eines Mimen im Zirkus noch eine Revolution gewesen.

Von Clown zu Clown

Dimitri habe das Kind in sich bewahrt, meint Gardi Hutter. Sie erlebte ihn als Mensch voller Neugierde und Offenheit – ein Eigenschaft, die Dimitri als Mensch ausgezeichnet hat. Er habe eine Figur geschaffen, die ihn als Mensch überleben wird. Gardi Hutter vergleicht Dimitri mit dem Clown Grock und dem Komiker Charlie Chaplin. Beides Künstler, die weit über ihren Tod unvergessen geblieben sind.

Dimitri Jakob Müller, wie der Clown mit gebürtigem Namen heisst, hat etwas geschaffen, das der Nachwelt erhalten bleibt. Eine Zirkusschule, ein Museum und viele Erinnerungen an einen Mann, der als Kind gestorben ist. Sein Wunsch, in guter Erinnerung zu bleiben, den hat er sich mit seinem Lebenswerk selber erfüllt.

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