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Radio SRF 1 Wieso macht gentechverändertes Essen Angst?

Gentechnisch hergestellte Medikamente nehmen wir in Kauf. Gentechnisch hergestellte Lebensmittel, sei es Fleisch, Joghurt, Schokolade oder Äpfel, findet man in Schweizer Läden nicht. Ganz im Gegensatz zu den USA. Warum ist das so?

Legende: Audio «Forum» – die ganze Sendung zum Nachhören abspielen. Laufzeit 54:44 Minuten.
54:44 min, aus Forum vom 04.01.2018.

Hier geht es direkt zur Online-Diskussion

Als Novartis vor exakt 20 Jahren die Bewilligung bekam, gentechnisch veränderten Mais in die Schweiz einzuführen, schlugen die Wogen hoch. Eine Volksabstimmung und ein Gentechgesetz einige Jahre später regelten, was in der Schweiz punkto Gentech erlaubt ist.

Es ist mehr erlaubt als gemacht wird. Die Schweiz verzichtet freiwillig auf Gentech in Lebensmitteln. Die Grossverteiler halten sich genauso daran wie die Bauern. Man weiss, gentechveränderte Lebensmittel finden wenig Käufer.

Zudem haben National- und Ständerat dieses Jahr beschlossen, das Gentech-Moratorium um weitere vier Jahre zu verlängern. Erst dann wird wieder darüber diskutiert werden, inwieweit Gentech in der Schweiz im Anbau und im Vertrieb wieder Thema sein kann.

Die Forschung darf, so wurde es von Bundesbern erlaubt, mit der «Grünen Gentechnik» experimentieren. Wie kann man mit einem Gen des Wildapfels einen Apfel resistent machen gegen den weit verbreiteten Feuerbrand? Das ist dabei eine mögliche Fragestellung.

Im «Forum» diskutieren Hörerinnen und Hörer mit Gästen:

  • Daniel Bärtschi, Geschäftsführer Bio-Suisse
  • Jan Lucht, scienceindustries, Wirtschaftsverband Chemie Pharma Biotech

Kommentare aus der Online-Diskussion sind in die Sendung «Forum» eingeflossen.

58 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Weshalb erkranken immer mehr Menschen und Tiere weltweit? Weil es egoistische, skrupellose, habgierige Menschen gibt, welche dies durch: natürliche Ressourcen-Ausbeutung, chemische Vergiftung (Chemie- und Pharma-Lobby), Verstrahlung (Radioaktivität), Elektrosmog, fördern! Welcher gesund denkende Mensch, sollte sich diesen Leuten anvertrauen, wenn es um abstruse "gentechnisch veränderte, manipulierte Pflanzen" geht? Weshalb unsinnige, teure "Übelbekämpfung", anstatt "Verursachungs-Behebung"?
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    1. Antwort von Pflegefachmann HF (Pflegefachmann HF)
      Elektrosmog ist ein pseudowissenschaftlicher Kampfbegriff. Existiert so schlicht und einfach nicht. In Doppelblindtests können "Elektrosensible" nicht unterscheiden ob ein elektromagnetisches Feld an- oder ausgeschaltet ist. Tatsächlich maskiert diese subjektive Wahrnehmung der Betroffenen oft Depressionen und Angststörungen. Leider geben diese Menschen erst tausende Franken für sinnlose Schutzgeräte oder gar Wohnungswechsel aus bis sie adäquat medizinisch behandelt werden.
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    2. Antwort von Thomas Heimberg (tomfly)
      Warum lehnt man den Kommentar von Denise Casagrande ab? Was spricht gegen mehr Natürlichkeit? @Pflegefachmann HF: Sie sind mir mit medizinischem Wissen voraus, aber soviel ich weiss, bestehen unsere Denk- und Nervenprozesse aus elektrischen Signalen. Es könnte doch tatsächlich sein, dass all die elektrischen Wellen von TV / Radio, Telefonie etc. unsere eigenen Signale durchdringen und beeinflussen, villeicht zum Negativen, auch wenn ich das Ein- und Ausschalten nicht direkt feststellen kann.
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Sich mit Chemie- und Pharma-Lobby zu "verbünden", ist kontraproduktiv, da diese einzig und allein, egoistische, skrupellose Profitgier verfolgten/verfolgen! Bilanz: Ausbeutung, Vergiftung, Zerstörung von NATUR, TIER und MENSCH!
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Wozu sollte die Menscheit überhaupt Pflanzen gentechnisch verändern? Natur und Tiere, das sensible Ökosystem, funktionieren tadellos, ohne die chronische, vergiftende, zerstörende Einmischung des Menschen! Gesunder Menschenverstand muss einischtig genug sein, umsichtg und verantwortungsbewusst, in "Harmonie" mit Natur und Tieren zu leben: jedes Leben hat irgendwann ein Ende = keine weitere unsinnige Einmischung der Medizin zur weiteren Lebensverlängerung der längst überbevölkerten Menschheit!
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    1. Antwort von Pflegefachmann HF (Pflegefachmann HF)
      Der Mensch verändert seit Urzeiten Pflanzen durch Kreuzung (eine Form des Genaustauschs und der geplanten Selektion). Kaum eines unserer täglich genutzen Lebensmittel von der Karotte bis hin zum Mais ist "natürlich" entstanden. Ihre zynische Haltung zur Medizin ist hier hinlänglich bekannt Fr. Casagrande. Der Vorschlag zur Bevölkerungsreduktion schlägt aber dem Fass den Boden aus... erfassen Sie eigentlich noch, welch Wahnsinn Sie hier in die Welt hinausposaunen ?
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    2. Antwort von Tom Müller (freaquency)
      Ganz einfach: Immer mehr Menschen brauchen immer mehr Ressourcen. Durch Anwendung von Gentechnologie (sei es durch CRISPR-Cas, natürlich Kreuzungen oder anderen Methoden) versucht man dieser Herausforderung stand zu halten. Man muss das ein bisschen sachlicher betrachten. Gentechnologie kann von grossem Nutzen sein. Klar muss es die notwendigen Richtlinien mit dem Umgang geben, aber einfach das Zeugs zu verteufeln scheint mir nicht der richtige Weg.
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