Solche Momente werden oft durch ein Foto, ein Musikstück oder einen Gegenstand geweckt. Sie tauchen auf – und schon ist man mittendrin. In diesem Kurs stellen wir diese Biographeme ins Zentrum. Wir gehen von Fotos oder Gegenständen aus und fragen: Was erinnere ich eigentlich? Und wie bringe ich das zur Sprache? Beim Schreiben merkt man, welche Muster das eigene Leben tragen – welches Drehbuch ihm zugrunde liegt. Darüber wollen wir reden und schreiben, indem wir diese Momente in kleine Geschichten verwandeln.
Der Kursleiter Martin R. Dean wurde 1955 im Aargau geboren, studierte in Basel Germanistik, Philosophie und Ethnologie. Die Schwerpunkte seines Schreibens sind Fragen der Identität «Tabak und Schokolade» (2024 auf der Shortlist des Buchpreises), «Verbeugung vor Spiegeln» (2015 auf der Shortlist), «In den Echokammern des Fremden» (2026), oder die Formen der Liebe «Warum wir zusammen sind», «Falsches Quartett» (2014). In «Meine Väter» (2024) geht er der Geschichte seines Vaters aus der Karibik nach.
Er hat viele Schreibkurse gegeben, unter anderem am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, als Stadtbeobachter von Zug oder am Literaturhaus Basel. Er lebt mit seiner Familie in Basel.
Programm
Montag, 7. Dezember:
- Individuelle Anreise
- ab 15 Uhr: Check-in
- 16.30 Uhr: Apéro in der Bar
- 17–18.45 Uhr: Kennenlernen durch erste Schreibübung
- 19 Uhr: Abendessen
- Nach dem Abendessen: Kurzübung
Dienstag, 8. Dezember:
- Reichhaltiges Frühstück
- 9.30–11 Uhr: Zweite Schreibrunde
- 12 Uhr: Mittagessen
- 15–16 Uhr: Kurzübung
- 17–18.45 Uhr: Dritte Schreibrunde
- 19 Uhr: Abendessen
- Nach dem Abendessen: Freiwillige Lesungen
(Teilnehmende und Martin R. Dean)
Mittwoch, 9. Dezember:
- Reichhaltiges Frühstück
- 9.30–11 Uhr: Vierte Schreibrunde, Abschlussdiskussion
- 11.30 Uhr: Check-out und individuelle Rückreise
Die Schreibwerkstatt wird von Martin R. Dean konzipiert und geleitet (www.mrdean.ch).