Die Input-Sendungen zum Thema Wahlen 2015
Mehr als 3'000 Politikerinnen und Politiker wollen, lediglich 246 können nach Bern ins Bundeshaus. Der Kampf um die National- und Ständeratssitze ist in der heissen Phase. Auch für jene Nationalratskandidaten, die auf den letzten Listenplätzen stehen. Auch sie müssen Wahlkampf betreiben und dies mit voraussichtlich wenig Chancen auf Erfolg.
Lust und Frust liegen für genau diese Kandidaten sehr nahe beieinander. Input besucht Imelda Stadler von der FDB St. Gallen sowie Martin Bossard von der Grünen Partei Aargau und klärt im 1. Teil der Serie, warum Kandidaten auf dem letzten Listenplatz trotzdem Geld und Zeit in ihren Wahlkampf investieren und was sie sich davon erhoffen.
-
Bild 1 von 5. Martin Bossard (rechts) mit Ehefrau Christina (Mitte) und den vier Kindern. Martin Bossard ist auf dem letzten Listenplatz der Grünen im Kanton Aargau. Bildquelle: SRF.
-
Bild 2 von 5. Das erste Plakat steht. Martin Bossard und seine drei Söhne haben sich den besten Platz in der Gemeinde gesichert. Bildquelle: SRF.
-
Bild 3 von 5. Imelda Stadler (Mitte mit weisser Bluse) mit ihren drei Kindern, Schwiegersöhnen und mit Ehemann Kari (ganz rechts). Sie tritt bereits zum zweiten Mal an im Wahlkampf um einen Nationalratssitz für die FDP Sankt Gallen. Bildquelle: SRF.
-
Bild 4 von 5. Spenderbriefe werden bereits jetzt verschickt, um möglichst viele Spenden und Wähler zu mobilisieren. Wahlkampfarbeit macht die Familie Stadler an den Wochenende gemeinsam. Bildquelle: SRF.
-
Bild 5 von 5. Andreas Ladner ist Politologe und Parteienforscher an der Universität Lausanne. Bildquelle: SRF.
Mehr als die Hälfte aller Schweizer wählt nicht
Die Nichtwähler werden wohl auch dieses Mal die Mehrheit stellen. Wer sind sie, die Nichtwähler? Und warum ist die Wahlbeteiligung namentlich bei den jungen Leuten so niedrig?
Im 2. Teil der Serie geht Input der notorisch tiefen Wahlbeteiligung in der Schweiz auf den Grund, spricht mit jungen Leuten und Experten und fragt, was denn junge Menschen an die Wahlurne locken könnte und was die Parteien unternehmen, um mehr Menschen zur Wahl zu bewegen.
Wer hat Macht im Wahlkampf?
Die Kandidaten sind derzeit omnipräsent: in den Medien, auf Plakaten und Podien. Im Hintergrund ziehen aber andere die Fäden: die Wahlkampfleiter der Parteien. Sie entscheiden, wer an welcher Diskussionsrunde teilnimmt, welche Kandidatin auf welchen Listenplatz kommt und welcher Kandidat sich zu welchem Thema äussert. Das passt den Kandidaten nicht immer. Im 3. und letzten Teil der Serie gibt Input einen Einblick in die geteilte Macht im Wahlkampf.
Bildergalerie: Die Wahlkämpfer
-
Bild 1 von 4. Die SP will an sogenannten Küchentischtreffen freiwillige Wahlkampfhelfer gewinnen. Bildquelle: SRF 3.
-
Bild 2 von 4. Die SVP versucht mit Podien nahe an die Wähler zu kommen - organisiert von frewilligen Helfern. Bildquelle: SRF 3.
-
Bild 3 von 4. Komiteeleiter Erwin Imhof (rechts) und Willy Hartmann von der SVP-Ortspartei bestreiten die Podiumsdiskussion in Raperswilen TG. Bildquelle: SRF 3.
-
Bild 4 von 4. Politologe Andreas Ladner: «Die Parteien sind im Wahlkampf organisiert wie das ganze Land - föderalistisch.». Bildquelle: SRF 3.