Evakuiert das Fleisch eine Stunde vor dem Grillieren aus dem Kühlschrank. (Ja, das bringt wirklich etwas!)
2. Marinade & Mampf
Gute Idee! Ob sauer mit Zitronensaft, süss mit Honig oder knallig mit Knoblauch - alles funktioniert. Salzen allerdings bitte frühestens unmittelbar vor dem Grillieren.
3. Ö-la-la: Öl
Keine Marinade? Dann vielleicht ein paar Pinselstriche Öl. Aber nicht das kalt gepresste Olivenöl. Das fängt schon früh an zu qualmen. Besser sind raffiniertes Olivenöl, Kokosöl, Sonnenblumenöl.
4. Knack, Knusper, Kruste
Wie wird das Steak aussen maximal krusprig und innen schön
zart? Die Antwort: Hitze! Das Steak kommt auf den wirklich sehr heissen Grill! Für
die zweite Grillphase dann: weniger Hitze.
5. 1,2 oder 3 Zonen
Womit wir bei den Grillzonen sind. Es empfiehlt sich,
eine sehr heisse Zone (viel glühende Grillkohle) und eine weniger heisse Zone (weniger
Grillkohle) einzurichten. Auf die heisse Zone gehört das Steak, das Kotelett
und die Würste. Für das Garnelen-Spiesschen oder das ganze Poulet empfiehlt
sich hingegen weniger (indirekte) Hitze.
6. Die Wende
Soll man das Steak ab und zu wenden? Neuste Erkenntnis:
Ja, solche Wendemanöver sind erwünscht.
7. Deckel drauf
Ob`s ein Kohle-, Gas- oder Elektro-Grill ist, sei den
einzelnen Grilleuren überlassen. Wer alles aus seinem Grill herausholen möchte,
wählt aber einen Grill mit Deckel.
8. Wasser
Ihr trinkt Bier, schon verstanden. Aber Wasser braucht`s trotzdem. Um die Holzspiesschen darin einzulegen. Damit die nicht Feuer fangen.
9. Rauch
Auch die Räucher-Chips (Eiche, Apfel, Whiskey-Fass) sollten
in Wasser eingelegt werden. Damit sie für Rauchgeschmack sorgen und nicht schon nach 7 Sekunden verbrannt sind. Werft die Räucher-Chips gleich zu Beginn des Grillierens auf die Kohle. Denn nur so
dringt der rauchige Geschmack bis ins Innere des Fleisches.
10. Geduld
Zu guter Letzt: Das Steak und die anderen Fleischstücke zugedeckt 5-10
Minuten abstehen lassen. So verteilen sich die Fleischsäfte gleichmässig.
Resultat: ein maximal saftiges Steak.