«Begegnet den Flüchtlingen mit einem Lächeln!»

An der Grenze zu Buchs im Kanton St. Gallen wird heute Dienstag ein Flüchtlingszug aus Budapest erwartet. Laut Stefan Frey von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe gibt es einiges, was man für die Neuankömmlinge aus den Krisengebieten tun kann.

Hier die konkreten Vorschläge von Stefan Frey:

  • Kuchen backen: Es braucht nicht den grossen Wurf. Man kann im Kleinen helfen. Stefan Frey von der Flüchtlingshilfe rät: «Geht diese Menschen im Durchgangsheim besuchen, backt einen Kuchen, begegnet ihnen auf der Strasse mit einem Lächeln. Wichtig ist, dass die Flüchtlinge, welche aus einer schlimmen Situation kommen, mit etwas Menschlichkeit empfangen werden.»
  • Kinderspielzeug und Kleider weitergeben: Verschiedene Freiwilligenorganisationen sammeln für die Flüchtlinge dringend benötigte Gegenstände. Ebenso ist es möglich, sich direkt bei einem Durchgangsheim zu melden und dort anzufragen, was gebraucht wird. Wichtig ist laut Stefan Frey, nicht einfach Schachteln vor einem Heim zu deponieren, sondern sich zuerst zu erkundigen, welche Spenden sinnvoll sind.
  • Zeit schenken: Warum nicht einen Kindernachmittag in einem Durchgangsheim organisieren oder den Flüchtlingen Nachhilfe- oder Deutschunterricht erteilen? Auch mit den Menschen aus den Krisengebieten einkaufen zu gehen sei eine gute Idee, so Stefan Frey. «Sie müssen lernen, wie die Schweiz tickt und wo man günstig Waren beziehen kann, denn sie haben nicht viel Geld zur Verfügung.»

Jeder kann helfen: Das sind die kreativsten Flüchtlingsaktionen.