Der Frühling fällt aus – gut so!

So langsam sind wir in einer Langzeitbeziehung, wir und der Winter. Tut auch gar nicht weh, oder? Sieben Vorteile, die dafür sprechen, dass der Frühling ausfällt.

April 2013: Toughe Hasen baden trotzdem im See. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: April 2013 Toughe Hasen baden trotzdem im See. Keystone

Das kalte, ungemütliche Winterwetter ist gut. Der Frühling fällt aus – und das bringt uns nur Vorteile:

  • Wir gehen weniger fremd, denn es gibt keine Hormone, die frühlingsmässig mit uns durchstarten.
  • Wir sparen Geld, das luftige Frühlingskleidchen ist jetzt fehl am Platz.
  • Durch die Kälte werden wir abgehärtet und sind deshalb weniger krank.
  • Den Frühlingsputz können wir uns sparen. Ein keimfreies Leben ist ja sowieso ungesund. Meh Dräck!
  • Bei diesem Wetter ist es völlig legitim, wenn man eine Scheisslaune hat. Das doof aufgesetzte «Ich-bin-so-fröhlich-wägem-schöne-Wätter» wird einem und allen anderen erspart.
  • Wir werden in diesem Jahr noch viel, viel gute Musik hören. Denn gute Musik entsteht nur, wenn die Musiker ihre Tiefs haben.
  • Der nervige Feel-Good-Sommerhit fällt ins Wasser. Denn der würde jetzt in diesem Moment entstehen, aber das Feel-Good-Gefühl kommt in diesen Wetterlagen erst gar nicht auf.