Diese Serien müsst ihr gesehen haben

Der Sommer dauert wahrscheinlich nicht mehr allzu lange. Zeit, sich mit einer neuen Ladung Serien einzudecken. SRF 3 liefert euch neuen Suchtstoff.

Waffenhändler und Agenten. Hugh Laurie und Tom Hiddleston in der neuen Serie «Night Manager». Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Waffenhändler und Agenten. Hugh Laurie und Tom Hiddleston in der neuen Serie «Night Manager». Facebook

1. «The Night Manager»

Der britische Schauspieler Tom Hiddleston ist derzeit in aller Munde. Als sexy Freund der Sängerin Taylor Swift und möglicher Bonddarsteller füllt er die Klatschspalten. Was dabei oft vergessen geht: Hiddleston ist ein brillianter Schauspieler.

In «The Night Manager» spielt er Jonathan Pine, den attraktiven und vertrauenser-weckenden Nachtmanager eines Luxushotels in Kairo. Ein Gast vertraut ihm geheime Dokumente an, womit Pines Verwandlung zum perfekten Undercoveragenten beginnt.

Die Handlung erinnert an klassichen Agentstoff à la James Bond. Sie zeigt aber auch Konflikt und Korruption innerhalb des britischen Geheimdienstsystems auf und ist vielschichtiger als die Bond-Filme. Ausserdem sind die Charaktere der Serie extrem gut gemacht. Wer Bond mag, mag ziemlich sicher auch «The Night Manager». Wem Bond zu platt ist, dem bietet die Serie noch mehr Zwischenmenschliches - und subtilere Action!

SRF 1 zeigt die sechsteilige Miniserie in drei Doppelfolgen ab dem 27. August jeweils Samstags um 22 Uhr.

2. «Stranger Things»

Die neuste Hype-Serie, von der alle reden, heisst «Stranger Things». Der amerikanische Serienanbieter Netflix weiss, wie man eine Serie zum globalen Suchtstoff macht. Bei «Stranger Things» griff Netflix erfolgreich in die Trickkiste der klassischen Hypefaktoren:

Faktor 1: Gute Titelmelodie

Synthi-80'er-Retroelektro. Genau das, was im Moment angesagt ist. Manche sagen, sie schauen «Stranger Things» nur wegen des perfekten Intros...

Faktor 2: Die Hypeserie muss in einer anderen Zeit spielen

Im Fall von «Stranger Things» sind das die 80'er Jahre: Schlechte Frisuren, Festnetztelefon mit Kabel und Walkie-Talkies! Die Helden der Serie, drei kleine Jungs, hantieren mit kleinen Funkgeräten und finden das wahnsinnig aufregend.

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Download: Die rechtliche Lage

In der Schweiz ist das Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Werken (zum Beispiel Musik, Filme oder TV-Serien) für den Privatgebrauch erlaubt. Viele Filesharing-Netzwerke funktionieren aber standardmässig so, dass parallel zum Download auch ein Upload der Dateien stattfindet. Das Hochladen solcher Inhalte ist auch in der Schweiz verboten.

Faktor 3: Eine Prise Fantasy

Zu Beginn wirkt alles ganz normal in der amerikanischen Kleinstadt, doch hinter der Fassade geht es nicht mit rechten Dingen zu und her. Monster hinter Tapeten, eine parallele Schattenwelt als Spiegel der Vorstadt – Steven King lässt grüssen!

Faktor 4: Ein mysteriöses Geheimnis

Man kennt es von «Desperate Housewifes» oder «Lost». Die Serie lebt davon, dass die Zuschauer wissen wollen, was das grosse Geheimnis ist, das sich durch die Serie zieht. Das «böses Monster» bekommt man von Folge zu Folge ein bisschen mehr zu Gesicht. Abschalten ist wirklich schwierig.

Faktor 5: Ein grosser Name als Hauptdarsteller

Winona Rider in ihre ersten grossen Serienhauptrolle. Die sympathische Hollywood-Skandalfrau zieht beim Publikum. Allerdings: In der Rolle als verzweifelte Mutter eines vermissten Jungen geht sie in «Stranger Things» manchem Zuschauer ziemlich schnell auf die Nerven.

Die erste Staffel «Stranger Things» läuft auf Netflix.

3. Fortitude

Konstante Dämmerung, am Horizont flimmert grüngelbes Polarlicht. Der Wind weht um die Fellkappe und unter den Schuhen knirscht der Schnee. In diese Serie einzutauchen, ist ziemlich einfach.

«Fortitude» spielt in einem 700-Seelenort am Polarkreis und kombiniert diesen mystischen Ort Spitzbergen mit einer mysteriösen Krimihandlung, die bis zur letzten Sekunde hochspannend bleibt.

Im Dorf passiert eine grässliche Mordserie. Die Dorfbewohner verdächtigen erst einen Eisbären, dann einen Serienmörder. Doch als Zuschauer merkt man schnell: Hier muss etwas übernatürliches am Werk sein. Und als einige Mordopfer zum Leben erwachen und sich wie blutrünstige Zombies verhalten, wird dies auch den Dorfbewohnern klar.

«Fortitude» gibt es als DVD / Blueray zum kaufen. Man kann die Serie aber auch im Netz streamen. Bis jetzt ist eine Staffel verfügbar. Eine zweite hat das Pay-TV-Netzwerk «Sky» angekündigt.